Abb. 44 Schloss Vaduz. Phantasieentwurf, ca. 1904. Innenraum. Federzeichnung. Krüppelwalms) einen Treppengiebel. Das sind die beiden dominie- renden Elemente in Rheinbergers Modell. Daneben wird die Ein- gangspartie mit einem eckturmartigen Wehrmauerabschluss betont, was sicher auch den Charakter dieser Partie als äusseren Zwinger unterstreichen soll. Alles in allem sicher nicht unwesentliche Eingriffe in die alte Bausubstanz.5 Vergleicht man daneben aber die baulichen Resultate der tatsächlich durchgeführten Renovation mit der Altsub- stanz, so ist es fast einerlei, welches der beiden Konzepte ausgeführt worden wäre: nach heutigen denkmalschützerischen Massstäben wären wohl beide Renovierungsformen untragbar, da ihre Eingriffe in die Altsubstanz einfach zu tiefgreifend sind. 5 Poeschel, S. 182, JBL Bd. 77, S. 70 ff. 183
        

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