Abb. 42 Schloss Vaduz. Phantasieentwurf, ca. 1904. Aquarellierte Tuschzeichnung. der Künstler sehr eingehend mit dem Problem der Burgrenovierung in Vaduz auseinanderzusetzen versuchte. Bei der Beurteilung dieser Zeichnungen gilt es ausserdem zu bedenken, dass Rheinberger in erster Linie Künstler war, der auch dort die schöpferische Neigung nicht verbergen konnte, wo es um reine Sanierungs- und Renovie- rungsmassnahmen ging. Unter diesem Gesichtspunkt betrachtet, sind seine Skizzen nicht nur Dokument einer in das 19. Jahrhundert zurückreichenden Baugesinnung, sondern auch Ausdruck einer le- bendigen Kreativität. Die hier besprochenen Skizzen sollen aber nicht zu der Auffassung verleiten, Egon Rheinbergers Ideen zur Renovie- rung und zum Ausbau des Schlosses Vaduz wären nur von phantasti- schen Vorstellungen motiviert gewesen. Sein Anliegen war eine rücksichtsvolle Renovierung, die er mit dem ihm eigenen Vermögen und der Gabe der Anpassung sowohl hinsichtlich der bestehenden Substanz, wie auch der Landschaft, auszuführen gedachte. Dies ist aus einem noch vorhandenen Modell4 des Künstlers (s. Abb. 47 u. 48) zu 4 Das Modell befindet sich im Roten Haus in Vaduz. 181
        

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