vorgezeichnet, während im anderen Entwurf die Stube in ihrer Gesamterscheinung bereits vorweggenommen ist. Mit dem Turmzim- mer gelang Egon Rheinberger ein Werk, welches nicht nur wegen seiner einzelnen ausgeführten Details Beachtung verdient, sondern auch durch sein homogenes Verhältnis zwischen Innenraum und äusserem Baukörper. Bei der Fertigstellung dieses Turmes zeigte Rheinberger viel Geschick und Einfühlungsvermögen, sich an gegebe- ne Situationen anzupassen und ein in mehreren Phasen gewachsenes Bauwerk lückenlos abzuschliessen. Von München brachte er einen Sinn für die Romantik mit. Man darf daher wohl annehmen, dass der fürstliche Auftrag, welcher ihn mehrere Jahre an die Burg Liechten- stein band, seinen Idealen viel Nahrung bot. Dank erhalten gebliebener Skizzen3 lassen sich noch andere ausge- führte Arbeiten Rheinbergers in der Burg Liechtenstein nachweisen. Die besagten Entwürfe datieren von der Zeit zwischen 1899 und 1901. Sie betreffen lediglich Innenarbeiten in der Burg. As gelerntem 3 AF Rh 148
        

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