Abb. 3 Burg Liechtenstein. Zustand nach der Fertigstellung durch Gangolf Kayser. dieses Geschosses (Abb. 4). Mit dieser Turmlösung schuf Rheinberger ein ideales Gleichgewicht zu der schmalen, kirchenschiffartig nach oben strebenden Anlage und verlieh damit der Burg ihr eigentliches äusseres Charakteristikum. Stilistisch setzte er den romanischen Stil Gangolf Kaysers fort und schuf eine wirkungsvolle, historische Turmfassade (Abb. 2). Dass Rheinberger tatsächlich diesen Turmteil ausgebaut hat, wird durch eine in der Biographie bereits erwähnte Briefstelle belegt. Am Turmgeschoss der Burg Liechtenstein zeigt der junge Architekt zum ersten Male seine vielseitigen handwerklichen Fähigkeiten. Nach aussen hin bestätigt der Turm ihn als talentierten Architekten, und in der künstlerischen Ausgestaltung der Turmstube erweist sich seine kunsthandwerkliche und bildhauerische Begabung. Die besagte Stube ist ein von einer Stein- und zwei Holzsäulen unterteilter Raum, dessen Mittelbereich eine gewölbte, im gotisieren- 145
        

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