Abb. 1 Balzers «Runder Büchel». Situation der beiden eisenzeitlichen Hausreste, von Nord nach Süd gesehen. Das ältere, in der Bildmitte gelegene Gebäude war grösstenteils durch eine Lage grosser Steinplatten überdeckt, talseits war eine Partie wahrscheinlich durch die jüngeren landwirtschaftlichen Eingriffe von Steinen befreit. Die Stufe links ist die bergseitige Begrenzung des jüngeren, unteren Gebäudes. erkennbar. Die Nordseite misst noch rund 2 m und wird dann durch einen weiteren, in den Boden eingestochenen Absatz gestört. Dieser Absatz lässt sich über 5 m verfolgen, und es zeigt sich deutlich, dass er die bergseitige Hangkante für ein jüngeres Gebäude bildet. Die effektiven Ausmasse des älteren Hauses lassen sich deshalb nicht belegen. Aus der topographischen Situation vermuten wir, dass die Hauslänge wohl die festgestellten 6,5 m betrug, die Breite aber kaum 4 m überschritten haben mag. Nicht ganz in halber Länge hätte dann die Feuerstelle gelegen, die durch Asche und Brandrötung auf einer rechteckigen Fläche von rund 0,7 auf 1 m angezeigt wird. In etwa 1 m Distanz nach Süden zeichnet sich eine seichte Grube mit einer Grundplatte als Pfostenauflage ab (Abb. 4). Die Funde aus diesem älteren Gebäude umfassen wenig Keramik, alles nur fragmentiert und nicht zu ganzen Gefässen ergänzbar, eine 10
        

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