— 613 — recht,1 dem Schmied von Bendern2 («Hansen dieprecht dem smit von Bender») ihrem lieben Verwandten («vnserm lieben kenmag»,) und dessen Ehefrau Anna Herzog ihrer lieben Tante («Annen genant hertzogin siner elichen wirtinen vnser lieben Mümen»,) viele Güter im Kirchspiel von Ems,3 genannt das «Gut von Strasberg»,4 bestehend aus Wiesen und Äckern, darunter einer Wiese in «Büllul», angrenzend an den Käufer Dieprecht2 um 75 Mark, die Mark acht Pfund Mailesch gerechnet. Es siegeln Albrecht Federspiel, Gaudenlz von Plantair, Vogt der Margret und Ulrich von Pultining, der Mann ihrer Tochter Ursel. Original im Fürst Thum und Taxis Zentralarchiv Regensburg, Rätische Urkunden. - Pergament 25,4 cm lang x 45,2, Plica 2,4 cm. - Der Anfang «All» drei Zeilen hoch. - Es hängen drei Pergamentstreifen, zweites und drittes Siegel fehlt. 1. (Albrecht Federspiel) rund, Bruckslück, etwa 3,4 cm, dunkelbraungrau. Umschrift: ALB ... E D' SP 
- Rückseite: «kaufbrief hannssen Dieprechtn zu Chur ze Ämpts Von den 
federspielen» (16. Jahrh.); «Khauffbrieff Hannsen Dieprechten Schmidt Zu Bende- ren Bürger zü Chur Vmb dz Guet Strassberg zü Embss gelegen, sampt Zügehör Von den Federspielen Anno 1374 No. 
165.» (spätes 16. Jahrh.); «Federspil» (18. Jahrh.); «IS» (rot, 19. Jahrh.). Druck: Wartmann, Rätische Urkunden n. 70, Quellen zur Schweizer Geschichte Bd. 10 S. 133. 1 Dieprecht Schellenberger Familie. 2 Bendern, F. Liechtenstein. 3 Ems bei Chur. 4 Strassberg. Burg bei Malix Kr. Churwalden Gr. 460. 1375 Oktober 5. Ritter Ulrich von Schellenberg1 («Vlrich von Schellenberg»,) und Anna, seine Ehefrau und seine Söhne Burkhart2 und Merk3 («Burkhart vnd ich Merk von Schellenberg ir 
sun»J sowie Konrad von Dürwang4 verkaufen an das Spital Unserer Frau in Nördlingen5 eine Seide zu Pflunlochf darauf Kerlins Kinder sitzen, um 18 Pfund und 10 Schilling Haller Nördlinger Währung.
        

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