— 601 — Eintrag im Stadtarchiv Augsburg im Achtbuch, Schätze n. 81 fol. 82, 4. Kolonne, an 119. Stelle. Es folgen 125 Stellen. - Pergamentblatt 31,6 cm lang x 21,0. - Ränder mit Linien abgegrenzt, in zwei Hälften beschrieben, oben «82» sowie «a» und «b» bezeichnet (19. Jahrh.).- Datierung: Auffol. 81: «Anno LX' 
primo», auffol. 83.a: «Anno proscripto LX* primo». 
- Handschrift in Holzdeckeln, die in weinrotes Leder gebunden sind: oben auf dem Deckel Messingscheibe mit nacktem, zähnefletschendem Delinquenten, re. und Ii. zwei gewundene Messingstäbe. Auf dem Rücken Zettel: «Reichs- Acht-Buch No. 81» (79. Jahrh.) bezeichnet, darunter Zettel: «Stadtarchiv 
Augsburg» (gedruckt), enthält 133 Seiten. Zur Sache: Die Ritter von Neuburg, ehemalige Reichsritier besassen die Burg Neumontfort von den Montfortern zu Feldkirch als Pfand und gaben sie nicht heraus. In die darauf ausbrechende Fehde griff Kaiser Karl IV. ein und Hess die Kämpfer beider Parteien ächten, als sie ihre Feindseligkeiten nicht aufgaben. Es ist anzunehmen, dass die Schellenberger, ebenfalls Reichsritter und Wappengenossen der Ritler von Neuburg, unbestimmt welchen Zweiges, für die Bedrängten wenn nicht eingriffen, so doch grössere Sympathie zeigten als für ihre alten Feinde, die Montforter (siehe die Urkunde vom 16. April 1307 im Generallandesarchiv Karlsruhe, Liechtensteinisches Urkundenbuch 1/5 n. 362). 1 KarlIV. f 1378. 2 unbestimmt. 448. Lindau, 1361 Juni 12. Marquard1 von Schellenberg («Marquart von Schellenberg»/ Ite von Ellerbach1 seine Ehefrau («yte von Erlbach sin elich wirtenne»,) und Burkard von Ellerbach1 von Pfaffenhofen,3 Ritter, verkaufen dem Heinrich Schriber, Meister und Pfleger des Spitals des hl. Geistes zu Lindau4 anstatt des Spitales ihren Weingarten und ihr Neugereute vor der Stadt Lindauf was vom Degelstein5 oberhalb und unterhalb des Weges, der eine Landstrasse ist, bis an den Miterbach, oberhalb des Weges bis zum Weiher reicht, mit Weingarten, Teilern,6 Ackern und Wiesen um 600 Pfund Pfennige, wobei ein Fuder jährlicher Weinlieferung Konrad Guderscher dem Jüngeren gehören soll. Als Gewähren stellen sie Otto Truchsess1 Ritter, Heinrich von Lochen* Ritter, Heinrich9 von Schellenberg («hainrichen von Schellenberg»/
        

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