Aus irgendeinem Grund war dieses Werklein rascher vergriffen, als die ein Jahr später erschienenen Bände aus der gleichen Reihe. Jedenfalls ist 
das Namenbüchlein aus dem Jahre 1834 so selten geworden, dass kein Exemplar mehr in einer öffentlichen Sammlung in Liechtenstein vorhanden zu sein scheint,9 während die beiden Büchlein aus dem Jahre 1833 an mehreren Orten zu finden sind. Wie ich in meinem früheren Beitrag erwähnte, steht in einem Bericht des Schuloberinspektors aus dem Jahre 1844, dass das liechtensteinische Namenbüchlein damals vergriffen sei.10 Im selben Jahr (1844) erschien in Chur die zweite liechtensteinische Fibel (ABC-und Namenbüchlein nebst biblischen Erzählungen oder erster Unterricht im Lesen und Schreiben für die Schulen des souverainen Fürstenthums Liechtenstein). Vergleicht man die beiden Werke, so wirkt das 1844er Büchlein an Aufmachung und Inhalt ein klein wenig moderner als bei jenem von 1834, aber vom heutigen Standpunkt aus gesehen weisen beide Werke in ihren allgemeinen Zügen wohl mehr Ähnlichkeiten als Unterschiede auf. Graham Martin 9 Das von mir benützte Exemplar ist zudem in sehr schlechtem Zustand. Herr Wanger hatte es nämlich seinerzeit aus einem Kehrichtkübel in Triesen gerettet! Offensichtlich war dieses Werk Dr. Hanns Bohatta nicht bekannt, als er 1910 seine «Liechtensteinische Bibliographie» (JBL 10) zusammenstellte und dabei die meisten ältesten liechtensteinischen Lehrmittel erfasste (vgl. aber meinen Hinweis auf eine bedeutende Lücke in seinen Aufzeichnungen in: Martin, a.a.O., S. 212, Anm. 1). 10 Martin, a.a.O., SS. 215 u. 217. 214
        

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