14 Zu dem Vadutzer Weingarten Bock und jenem Stückl Weingarten am Weg zum Schloss ist jede Vadutzer und Schaaner Haushaltung der Herrschaft 1 Fuder Dung zu geben und zuzuführen schuldig, dann auch die Weinstecken zuzuführen gehalten, doch nur so weit her, dass sie in einem Tag wieder heim kommen mögen, dann soll man ihnen einmal zu essen geben. Mehr sollen diese 2 Tag, der gemeine Mann 1 Tag in diesen Weingärten hauen und gruben, da soll man ihnen den Imbis, den Marent und zu Nacht jedem ein Hofbrod geben. Ferner sollen sie den Wein aus dem Presshaus im Bockwein- garten aufs Schloss führen, da soll man Leut und Vieh zu essen geben. 2 Urbar folio 14 v Zu dem Triesner untern Weingarten soll jeder, der im Balzerer Kirchspiel sitzt, jährlich ein Fuder Dung zu geben und führen schuldig, dagegen soll ihnen ein Herr einmal zu essen geben. Desgleichen auch die Weinstecken führen, so wie beim Weingarten Bock gedacht. Dann sollen sie diesen Weingarten wohl verzäunen, ferners diesen Weingarten hauen und gruben, da soll man ihnen den Imbis, Marent und zu Nacht jedem ein Hofbrod geben. Sollen auch die Trauben aus dem Weingarten in den Torkl und der Wein aus dem Torkel ins Schloss führen, da soll man ihnen zu essen geben. Und so wie die im Balzerer Kirchspiel gesessenen mit dem untern Weingarten in Triesen zu thun schuldig sind, so sollen alle, die im Dorf Triesen gesessen, mit dem obern Weingarten in Triesen auch thun, dagegen soll man ihnen zu essen geben wie vor gesagt. 15 Es werden aber diese Weingarten derzeit um halben Wein zu bauen verliehen. 15 v Vadutz und Schaaner sind schuldig jährlich 3 Tag die Schlossgüter zu pflügen und zu hauen (statt eggen), da soll man Leut und Vieh 2 mal zu essen geben und zu Nachts jedem 1 Hofbrod. 147
        

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