2. TEIL: DER BERICHT VOM 4. JULI 1808 Durchlauchtigster Fürst! Gnädigster Herr Herr! Die Nebenlage ist die Fortsetzung meiner Lokalisirung, in der mich die getroffene Krankheit sehr zurück gesetzt hat, ohne welchen leidigen Umstand ich schon im Stand wäre, aus Bern Eüerer Durchlaucht eine Nachricht vom Vieheinkauf zuerstatten. Morgen beginne meine weitere Reise in die Schweitz und, weil ich nicht kräftig genug bin, über die Gebürge zu gehen und die Seen von Wallenstadt und Zirch zu befahren, so werde Schwitz nicht berühren, sondern über St. Gallen nach Zirch und so weiter bis Bern der gemächlicheren Strasse nachfahren. Eüere Durchlaucht nehmen nicht ungnädig, wenn ich von Ulm aus rewertire,1 da ich mich auf den weiteren Weeg nacher Rumburg2 etc. noch nicht getraue und dahin zu gelegener Zeit von Wien aus gelangen kann. In tiefester Ehrfurcht ersterben Vaduz, am 4.ten July 1808 1 FORTSETZUNG DER UNTERM 30.TEN JUNY 1808 ABGEBROCHENEN LOCALISIRUNGS-RELATION Den l.ten dieses Monats versammelten sich der Landamann unteren Antheils, und die Gemeind-Vorsteher von Rugell und Gamperin, welche unterm 30.ten May dieses Jahres die Super- Revision des rechtlichen Spruchs über die Kriegsschäden-Aus- gleichungen eingebracht haben, so auch die den Stritt gewonnenen Gemeinden Eschen und Mauern. Obzwar nach kundgemachtem Revisions-Urtheil kein Vergleichsversuch mehr üblich und angemes- sen seyn konte,3 so jedoch, weil ich hier anwesend war und die Bittschrift der Erledigung zugeführt werden musste - der Trost der möglichsten Einwirkung den Unterthanen doch nicht benommen 
Eüerer Durchlaucht unterthänigster Geor Hauer manu propria 113
        

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