IX ST.WOLFGANGSKAPELLE, TRIESEN 36. Ruine der St. Wolfgangskapelle, Triesen. Maschlina.47 Aquarell. Grösse: 36,0 cm x 25,5 cm. Signiert links unten: «M. Menzinger», datiert rechts unten «1860». In der Mitte unten mit Bleistift beschriftet (nicht von der Hand Menzingers): «St. Wolfgangskapelle bei Triesen, (1504)». Liecht. Landesmuseum Vaduz. Werkkartei LLM: M3 Im Vordergrund das in den Umfassungsmauern noch erhaltene Langhaus der St. Wolfgangskapelle, welche zwischen Meierhof und Maschlina stand. Im Hintergrund, der durch einen Spitzbogen abgetrennte, dreiseitig geschlossene Chor mit einem Sterngewölbe. Interessant ist die mit Bleistift geschriebene Legende, welche die sowohl bei Poeschel (Kunstdenkmäler) als auch bei J.B. Büchel (JBL 2) nicht erwähnte Jahreszahl 1504 enthält. Das Jahr 1504 als Erbauungsjahr der Kapelle würde gut zu der nicht belegten Tradition passen, wonach diese zur Erinnerung an das im Schwaben- krieg im Februar 1499 stattgefundene Treffen mit den Bündnern und Eidgenossen, in dem es an die 600 Gefallene gab, errichtetet worden sei. Der spätgotische Stil würde ebenfalls zu einer Entstehungszeit um 1504 passen. Siehe auch Plan- und Detailzeichnungen Nr. 39-42. Lit. Poeschel, S. 136 ff. Ausgestellt: Vaduz, Liecht. Landesmuseum, August/September 1982. 47 J.B. Büchel. Geschichte der Pfarrei Triesen. JBL 2. Poeschel, S. 136 ff. Triesen. St. Wolfgangskapelle 94
        

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