19. Gesamtansicht von Vaduz von Westen. Aquarell. Grösse: 37,3 cm x 65,0 cm (im Rahmen). Signiert und datiert links unten: «Menzinger 1867». Privatbesitz Überlingen. Werkkartei LLM: M 54 Das Aquarell zeigt Vaduz ebenfalls von Westen her und ist fast identisch mit der folgenden Nr. 20. Das Aquarell ist durch Licht und Sonne etwas ausgebleicht. 20. Gesamtansicht von Vaduz von Westen. Aquarell. Grösse: 46,0 cm x 72,0 cm. Signiert und datiert rechts unten: «Menzinger 1868». Fürstl. Sammlungen Vaduz. Inventar-Nr. 2744. Werkkartei LLM: M6 Der Blick von der Talsohle nahe dem Rhein umfasst panoramaartig das ganze Dorf Vaduz vom «Löwen» im Norden bis zum Friedhof im Süden, in der Mitte das Schloss. Den Hintergrund bilden die bis zum Gipsberg ansteigenden bewaldeten Steilhänge. An markanten Einzelbauten und Baugruppen sehen wir: ganz im Norden den «Löwen» mit der grossen Scheuer, darüber die Mitteldorf- gruppe und noch höher das Oberdorf mit dem «Roten Haus». Zwischen Herrengasse und Mitteldorf bestehen noch geschlossene Weinberge, eine «Egertastrasse» gibt es noch nicht. Etwas südöstlich vom «Löwen» an der Herrengasse das heute noch stehende Frontgie- belhaus (Realhaus), das etwa um 1855 erbaut wurde, etwa zur gleichen Zeit wie das Haus «Kirchthalen> (jetzt Vaduzer Hof) und das Laternserhaus im Oberdorf. Eine ähnliche, nur etwas lebendigere Frontgestaltung zeigt das später (1866/68) nach Plänen von Landes- techniker Peter Rheinberger erbaute «Landgerichtsgebäude» (die spätere Realschule, welche 1970 abgebrochen wurde). Auf dem vorliegenden Aquarell Menzingers sind diese vier Frontgiebelhäuser deutlich zu erkennen. Es zeigt sich auf dieser Gesamtdarstellung von Vaduz überhaupt die Vielfalt der gebräuchlichen Dachformen; neben dem üblichen Satteldach sind Walm- und Krüppelwalm, aber auch das Mansarddach vertreten. Lit. Poeschel S. 157, O. Seger Vaduz S. 80. Ausgestellt: Vaduz, Liecht. Landesmuseum, August/September 1982. Vaduz. Gesamtansicht (20) 64
        

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