14. Südteil von Vaduz, vom Verweserhaus aus. Aquarell auf Karton. Grösse: 27,0 cm x 38,2 cm. Nicht signiert, datiert unten links: «1860». Privatbesitz Vaduz. Das Aquarell stammt aus dem Besitz von Hauptmann Peter Rheinberger in Vaduz, der es von Menzinger selbst erhalten hatte. Werkkartei LLM: M9 Es ist wiederum der Blick aus einem der Südfenster des Verweserhau- ses gegen Süden. Im Vordergrund links am Hang der ehemalige herrschaftliche Gutshof,41 abgebrochen 1902, daneben an der Strasse das «Schelma- hüsli», das als Gefängnis diente. Dahinter nacheinander gestaffelt das Rentmeisterhaus42 (jetzt Musikschule), der Tschaggaturm (abgebro- chen 1872) und die St. Florinskapelle (von der 1872 der Turm und 1874 das Langhaus abgebrochen wurde). Auf der westlichen Strassenseite, der rechten im Bild, sieht man die in Schupplers Landesbeschreibung als «Zehentstall samt Ross- und Kuhstall» aufgeführten Gebäude.43 Im Hintergrund rechts, etwas verdeckt, das um 1845 erbaute Haus «zur Linde», (jetzt Haus Dr. Marxer). Das Aquarell weist gegenüber Nr. 15 einige zusätzliche Details (Mühlstein, Leiter, Schatten unter dem Stalldach) auf, die es unschwer als das erstgemalte von beiden erkennen lassen. Lit. Poeschel S. 157,159,171 ff., 180. Nach diesem Aquarell hat Prof. E. Zotow um 1940 eine Kopie gemalt mit der Beschriftung: «nach altem Aquarell unbekannten Meister 1860 Jahr reconstruiert Prof. E. Zotow». Ausgestellt: 1. Liecht. Landesausstellung, Rathaus Vaduz, 1934. 2. Vaduz, Liecht. Landesmuseum, August/Sept. 1982. 41 Poeschel, S. 173. 42 Malin, JBL 68, S.l 219 ff. 43 Alois Ospelt, Die Landesbeschreibung Schupplers. JBL 75. S. 253. Vaduz. Südteil 56
        

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