— 546 — vornehmen, es wieder an sich lösen, es dem «Tölczer von Schellenberg» oder jemand anderen versetzen, oder verkaufen, dann soll der Abt von Petershausen jeweils die Kirche Waltershofen unbehindert verleihen können, doch «mir vnd minen Erben vnd nauch- komen in vnserm vogtrecht vnd vogty dasselbs zu waltershouen vnschädlich», welche Erklärung Heinrich besiegelt. Abschrift des 15. Jahrhunderts im Generallandesarchiv Karlsruhe Abteilung 67 Kopialbuch n. 797 Petershausen S. 192. — Papierblatt 29,5 cm lang X 20,6, Ii. Rand 2,5 cm frei, paginiert mit Tintenblei «189». 
— Handschrift in von graugelbem Leder überzogenem Pappeinband, dessen grüner Bandver- schluss beiliegt, aussen mit Druckbuchstaben: «COPIARIVM Veterum Instru- mentorum» (18. Jahrh.) bezeichnet, ausserdem oben mit Stempel: «Bad. Gene- rallandesarchiv 
Karlsruhe», darunter «GLA 
67/797», auf dem Rücken: «Bad. Generallandesarchiv Abt. 67 Kopialbücher Nr. 
797» ausserdem blauer Zettel «Generallandesarchiv Copialbuch No. 
456», innen Zettel: «Eigenthum der Gross- herzoglich Markgräflich Badischen Badenseefideicomisse». 
— Die Handschrift besteht aus mehreren zusammengebundenen Lagen, mit jeweils vielen leeren Blättern am Ende der Lagen, aus 382 bezeichneten Seiten, die in örtlicher Glie- derung, doch chronologisch ungeordnet, Kopien des 13. bis 15. Jahrhunderts enthalten. 1 Heinrich VI. von Schellenberg-Wagegg, Heinrichs V. Sohn. 2 Wagegg, Gde. Haldenwang, nö. von Kempten B. 3 Waltershofen, sw. von Leutkirch BW. 4 Petershausen bei Konstanz. 5 Prassberg, Burg, n. von Wangen BW. 6 Tölzer III. von Schellenberg-Kisslegg. 7 Ravensburg BW. 408. Konstanz, 1415 Januar 12. Otto, Bischof von Konstanz1 verkündet, dass er die Streitigkeiten zwischen dem Propst Konrad und dem Konvent des Gotteshauses zu Ohningen- St. Augustinerordens einerseits und den Leuten des Dorfes Öhningen geschlichtet habe, nachdem beide Parteien vor ihm und seinen Räten erschienen waren. Wegen Ulrich Kramer von Stein3 und
        

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