EINE FRÜHBRONZEZEITLICHE DOLCHKLINGE VON GAMPRIN-NENDELN «SÄGAWEIHER» Im September 1982 hat Erich Ospelt von Vaduz die prähistorische Fundstelle beim «Sägaweiher» begangen. Dabei fiel sein Blick auf eine grün patinierte Spitze, die aus dem Boden ragte. Sie gehörte zu einer Dolchklinge. Für uns ist diese Klinge von grosser Bedeutung, denn sie ergänzt nicht nur den Fundbestand vom «Sägaweiher», sondern erweitert auch wesentlich unsere Kenntnis über die Dolche aus dieser Zeit. Verglichen mit anderen Dolchen ist die Klinge verhältnismässig gut erhalten. Sie misst 6,75 cm in der Länge, ist 2,55 cm breit und maximal 0,34 cm dick. Die Patina ist grünbläulich und an der Spitze, die aus der Erde herausschaute, etwas dunkler. Das Material ist nicht analysiert worden; höchst wahrscheinlich handelt es sich um Bronze. Von den vier Nietlöchern sind die äusseren beiden etwas grösser als die innern; die Nieten sind nicht mehr vorhanden und auch der Griff fehlt. Die Schneiden sind leicht geschweift, die Spitze ist abgerundet. Die Klinge trägt beidseitig Verzierungen: ein schneidenparalleles V-Linienband und eine dieses schneidenseitig begleitende Kannelur (Abbildung. Zeichnung: M. Szabö). 263
        

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