Abb. 15 Gräberbezirk West. Von rechts nach links sind auf kleinen Stufen die Gräber 67, 68 und 69 angelegt worden. Grab 69 besitzt als Ausnahme eine mit flachen Steinen gepflästerte Grabsohle, die auf dem Bild allerdings schlecht zu erkennen ist. 71, ein eventuelles Kleinkindergrab (nur durch eine Rippe belegt), 68 und 70 führt. Die quer dazu verlaufenden Grabreihen sind 2 bis 3-gliedrig und in der Höhe dem Terrainverlauf entsprechend abgestuft (Abb. 15). Alles deutet darauf hin, dass Grab 66 den zentralen Ausgangs- punkt dieser Gruppe bildete. Erstens liegt es an jener Stelle, wo die Terrasse die grösste Breite hat. Zweitens ist dies auch der einzige Ort, wo die Gräber sich etwas anhäufen und sogar das Kindergrab 49 mindestens teilweise über Grab 50 liegt. Und drittens fanden sich in Grab 66 auf dem Becken der Toten eine kleine bronzene Gürtel- schnalle mit Eisendorn vom Typ «Aldeno» und an der rechten Hand trug sie einen einfachen, offenen, aus rundem Bronzedraht gebogenen Fingerring (Abb. 16). Speziell gekennzeichnet ist auch Grab 69, wo die Grabsohle, auf der die Tote ruht, sorgfältig mit Steinplatten ausgelegt worden ist. 37
        

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