In unserer Welt des Umbruchs ist deutlich ein Bedürfnis nach Rück- schau erwacht. Früher war «Umwelt trotz allen menschlichen Eingriffen noch dominierende primäre Schöpfung geblieben, und die sekundäre Schöpfung des menschlichen Werkes war darin aufgehoben samt dem Menschen selber. In komfortabler Behütetheit durch unsere apparative, zivilisatorische Umwelt ist Betrogenheit sichtbar geworden. Ein Gefühl breitet sich aus — bei Denkern ist es längst vorausschauendes Wis- sen —, dass die Hochzivilisation nicht mehr schöpfungskonform ist», meint Egli (1971). In Kürze wird unser reicher Flurnamenschatz mit der Erstellung eines Namenbuches gehoben. Es ist zu hoffen, dass mit mehr Forschung und mehr Forschern, nicht nur «überholtes» geistiges Gut im Nachvoll- zug anfällt, sondern dass Impulse für die Gegenwart und Zukunft daraus Bewusstsein entwickeln. Kann unsere Landschaft, kann Liechtenstein auch im Jahre 2000 noch Heimat oder Umgebung sein, mit der wir uns identifizieren können, weil sie uns eine Orientierung nach menschlichem Mass ermöglicht ? 210
        

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