— Rheinau, Ruggell — Rheinau, Balzers —• Rheinau, Eschen — Rheinau, Schaan — Rheinau, Vaduz 2. 3. 2 Brühl Die im Alpenrheintal nicht seltenen «Brühl»-Flurnamen fanden längere Zeit verschiedene Deutungen vom Gehölz bis zum umzäunten Bezirk (siehe Hammer, 1973, S. 101). Die Brühl-Flurnamen in Liech- tenstein lassen aber von ihrer Lage her praktisch nur eine sachlich richtige Interpretation zu, liegen oder lagen sie doch einst alle erheblich von der Siedlung entfernt, weit in der Talebene draussen. Sie bezeichnen hier durchwegs feuchtes Wiesland in der Nähe des Wassers, wie bereits Frick (1955) richtig feststellt. Die Schreibweise war bedeutenden Veränderungen unterworfen, so kann man nach Frick (1955) folgende Formen finden: In den Brüell (Eschen) 1650, im prüel (Gamprin) 1698, zu Brüel im oberen Veld (Balzers) 1513. — Brühl, Balzers (heute hat die Südseite des Mälsner Ortsteiles Brühl erreicht und diesem Quartier den Namen gegeben) — beim Brühlgatter, Balzers —• Brühl, Eschen (auch heute noch eine nasse Senke südlich der Land- strasse Bendern - Eschen) — Brühlgraben, Eschen — Brühlgass, Eschen — Brühlloch, Eschen — Brühl, Gamprin 3. 3. 3 Werth Die Flurnamen mit «Werd» sind im unteren St. Galler Rheintal recht verbreitet. «Wert» besagt Insel, Halbinsel, erhöhtes wasserfreies Land zwischen Sümpfen oder «Ufer», was auf einen überbauten Moränen- hügel in Mauren in der Realprobe zutrifft. In einer im Vorarlberger 206
        

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