— Weiher, (bei, under dem Weyer, 1698), Mauren — Weierbünt, Mauren — Weiergärten, Mauren — Weiher, Schellenberg — Weihermahd, Schellenberg — beim Weiher, Vaduz (Spörry-Weiher) — Wei(y)ermammat, Balzers —• beim neuen Weiher, Triesen (Spörry-Weiher) — beim Weiherstali, Triesen — Frenzli-Weiher, Triesen (ka 6) 2.1.2.3 LACHE «Lache» bedeutet eine Erdvertiefung, in der sich gerne Wasser an- sammelt. Die Lache ist demgemäss ein Synonym zur ursprünglich in Liechtenstein wohl nicht gebräuchlichen «Pfütze». t 
Tiefenlachen, Unterland? (vgl. hierzu auch Schafhauser, 1975, S. 90) — in der Lachen, Mauren f steinerne Lache bei der Huob, 1609, Mauren 2. 1. 2. 4 ROOSS Die Rooss, d. h. kleiner Teich oder Wassergrube zum Einlegen von Hanf und Flachs, kommt fast in jeder Gemeinde Liechtensteins, aber auch im ganzen Alpen-Rheintal mehr oder weniger in Flurnamen ver- ballhornt vor. Da der alte Wirtschaftszweig, der dieser Einrichtung diente, aufgegeben wurde, verloren die damals entstandenen Flurnamen allmählich den Inhalt und machten verschiedenste Entwicklungen durch, die mehrheitlich in Richtung «Rose» (Blume) oder «Ross» (also Pferd) führten. Über die Bedeutung des Hanf- und Flachsanbaues in Liechten- stein und dessen Verarbeitung sei auf Frick verwiesen, der uns alle «Rooss»-Flurnamen ausfindig gemacht hat (Frick, 1952, Ergänzung 1953). Nach Frick ist «Rooss» in Ruggell und Schellenberg noch ein bekannter Begriff, der als Wasserloch verstanden wird. — im, beim Rös(s)le, Schaan (bey dem Rössle 18. Jh.) — im Rosengarten, Schaan 175
        

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