— 390 — neuerem Pappeinband mit blaugrünem Leinenüberzug dem der ehemalige Per- gamentumschlag beigebunden ist, umfasst fol. 1315 —1812 über «noch lebende adelige Familien». Regest: Büchel, Regesten zur Geschichte der Herren von Schellenberg V, Jahrbuch d. Hist. Vereins f. d. F. Liechtenstein 1906 S. 81 n. 863 (nach den Kol- lektaneen Gabelkovers im Hauptstaatsarchiv Stuttgart) irrig «1400 böhmische Gulden»,). Erwähnt: Büchel, Geschichte der Herren von Schellenberg, Jahrbuch d. Hist. Vereins f. d. F. Liechtenstein 1907 S. 86. 1 Eberhard von Kirchberg f 1413. 2 Märk = Marquard V. von Schellenberg zu Gaienhofen, Sohn Eglolfs III. von Schellenberg-Seifriedsberg. 3 Zusmeck, Burg bei Dinkelscherben LK. Augsburg. 322. 1409 Juli 29. Pärteli von Ehstetten1 vergleicht sich mit dem Propst Konrad und dem Konvent des Klosters Schussenried2 wegen einer Scherweide und anderen Nutzungen, die zur Badstube nach Winterstettenstadt3 gehörten, durch die Schiedsrichter, die frommen festen Junker Tölz er von Schellenberg* («die fromen, vesten Junkherr Tölezern von Schellenberg »), Junker Heinrich Vogt zum Leupolz,5 die weisen, fürsichtigen Hartman Echinger von Ulm, Diepolt Gräter von Biberach und Konrad von Hall, Bürger zu Kempten dahin, dass er auf alle An- sprüche gegenüber dem Kloster und dessen Leuten verzichtet, so dass sie bei ihm nach Belieben scheren und baden können, ohne ihm ver- pflichtet zu sein, doch soll das gegenüber künftig erkauften Leuten des Klosters nicht gelten. T ölz er von Schellenberg siegelt mit. Original im Hauptstaatsarchiv Stuttgart B 505 Kloster Schussenried n. 1513. — Pergament 27,5 cm lang X 34,5, keine Plica. — Sehr einfache Initiale über dreissig Zeilen. — An Pergamentstreifen, die aus einem Dokument quer zur Schrift geschnitten sind, zwei Siegel: 1. (Tölzer v. Schellenberg) rund, 3 cm,
        

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