— 388 — zwischen St. Johannstag zur Sonnwende und St. Michelstag. Zu Gewäh- ren setzen sie dem Käufer Hans von Königsegg Ritter. Original im Hauptstaatsarchiv Stuttgart B 519 Kloster Weingarten Amt Ausnang n. 397. — Pergament 33,3 cm lang X 51,7, keine Plica. — Ganz einfache Initiale über sieben Zeilen. — Siegel: 1. Hans von Schellenberg) Perga- mentstreifen abgerissen, Siegel fehlt. — 2. (Heinrich von Schellenberg) rund, 2,7 cm, dunkelgraubraun, am Rand und oben beschädigt, abgewetzt, Spitzoval- schild mit zwei Querbalken (Mitte und Spitze), Umschrift: NRICI DE SCHEL- LENB — 3. (Hans v. Königsegg) rund, 2,8 cm, gelb abgewetzt, Ovalschild mit vier Reihen Rauten, Umschrift: IO DE N . EG — Rückseite: «Rotan az pauls for zitten koft haut» (gleichzeitig); «Rota az ich koft hett» (gleichzeitig); «Kaffbrieu vmb den Rotten So von denen von Schellenberg auff die Ringglin khomen . 1405 . Vmb 400 Pf. haller» (16. Jahrh.); verbessert im 18. Jahrh. mit «Original brieues»; «1405» (16. Jahrh.); «f.22..» (17. Jahrh.); «N. 13 Ausnang Ambtss» (17. Jahrh.) «397» (blau, modern). Erwähnt: Baumann, Geschichte des Allgäus Bd. II S. 121; nach ihm Büchel, Regesten zur Geschichte der Herren von Schellenberg, Jahrbuch d. Hist. Vereins f. d. F. Liechtenstein 1901 n. 269; Büchel, Geschichte der Herren von Schellenberg, Jahrbuch d. Hist Vereins f. d. F. Liechtenstein 1907 S. 68. 1 Hans IV. von Schellenberg-Lautrach-W agegg, Neffe Heinrichs V. 2 Heinrich VI. von Schellenberg-Lautrach-W agegg, Sohn Heinrichs V. 3 Rotis, onö. von Leutkirch BW. 4 Neidegg bei Christazhofen, nö. von Wangen. 320. Königsberg,1 1408 März 18. Eberhard von Königsegg,2 Ritter, bevollmächtigt seinen Vetter Hans von Königsegg, allen seinen Besitz zum Hattzenthorme3 bei seinem Bruder Ulrich an liegender und fahrender Habe an sich zu ziehen und mit Ulrich nach Anweisung eines Schiedsgerichts zu teilen und dann zu treuen Händen von Eberhard zu empfangen. Dieser bittet seine Vettern Walter, Albrecht, Benz, Ulrich und Lütold von Königsegg inständig, bei dieser Teilung mitzuwirken, besonders damit Ulrich keine unberechtig-
        

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