— 384 — dem Kunz Mangolt das Gut in Prassbergsau um 16 Pfund Konstanzer Pfennige verkauft haben, mit aller Zubehör, ausgenommen das Schäch- lein, das an den Kampfacker stösst und ausgenommen das Federspiel auf diesem Gut, jetzt und in Zukunft, sowie mit Ausahme des Zinses jährlich zwischen St. Martinstag und Weihnachten von sechs Pfund Pfennig Konstanzer, eines Fasnachshuhns und jährlich . eines Tages Ackerarbeit mit seinem Gespann, ferner eines Mahders, eines Heuers und Schnitters mit Pfändungsrecht, doch hat das Gut das Beholzungs- recht auf anderen zu Prassberg gehörenden Gütern. Original im Hauptstaatsarchiv Stuttgart B216 Reichstadt Wangen n. 330. — Pergament 16,4 cm lang X 30,7, keine Plica. — Initiale über elf Zeilen. — Pergamentstreifen in je drei Querschnitten. — Siegel: 1. (Heinrich v. Schellenberg) rund, 2,6 cm, dunkelgraugelb, Spitzovalschild mit zwei Querbalken (Mitte und Spitze), Umschrift: (Fraktur) + hainrici de Schelleberg — 2. (Hans v. Schellenberg) rund, 2,7 cm, dunkelgraugelb, Rand beschädigt, spitzer Spitz- ovalschild mit zwei Querbalken (Mitte und Spitze), Umschrift abgewetzt: + S H LL — Rückseite: «In die Haubtmannschafft Deuchel Ried ein Gueth in der Aw betreffend 1403» (Blei, 18. Jahrh.): «330» (blau, modern). 1 Heinrich V. von Schellenberg-Lautrach-W agegg. 2 Heinrich Hl. von Schellenberg-Lautrach-W agegg, Neffe des Vorigen. 3 Prassberg, Leupolz, Stadt Wangen BW. 318. Weingarten, 1404 Mai 28. Ulrich von Hörningen1 und sein Sohn Heinrich, beide Ritter, ver- kaufen dem Kloster Weingarten die Feste Bygenburg2 mit vielen aufge- zählten Gütern um 6000 Gulden und geben dem Kloster als Gewähren, die mitsiegeln den Graf Heinrich von Montfort,3 Herrn zu Tettnang, Graf Aubrecht von Werdenberg den Jüngeren* Herren zu Heiligenberg, die Herren Waltz von Witingen,5 Walther von Hohenfels6 genannt Rüm-
        

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