— 377 — Allmendshofen liegen, heisst heute Schellenberg.» (E. Balzer, Die Herren von Schellenberg in der Baar, Schriften d. Vereins f. Ge- schichte u. Naturgeschichte der Baar und der angrenzenden Landes- teile Donaueschingen 1904 S. 11). Der frühere Name war «Eschinger Berg». 310. 1396 Juli 14. Heinrich von Sulmingen1 verkauft dem Diepolt Gräter, Stadt- ammann zu Biberach die Burg und das Dorf Stafflangen,2 die Güter zu Aichhain3 samt dem Zehent, die Wesmüli, die Güter und Weitreitinen Sanenwiler* Christishart* Oedenhofen* Kitzistal* und Hellenbühel5 mit aller Zubehör, Erbe von seinem Vater und Bruder, samt Eigenleuten, Cornelier-Leuten oder Vogtleuten, teils Eigen, teils Lehen vom Bischof von Konstanz und der Äbtissin von Buchau, Leibdinge an seine drei Schwestern und seine Base, «die von Andelfingen» ausgenommen, um 1000 Pfund Haller. Bürgen waren Herr Hans von Hornstein von Schatz- berg,6 Herr Heinrich von Ellerbach'' der Lange, Herr Berchtolt vom Stein von Marchtal8 Walther von Stein von Zell,9 Heinrich von Schellenberg («hainrich von schellenberg» j,10 Göry von Kröel12 und Burkhard von Werdnau,13 die mitsiegeln. Original im Hauptstaatsarchiv Stuttgart B 505 Kloster Schussenried n. 
1211. — Pergament 37,3 cm lang X 44,6, Plica 4,4 cm. — Initiale über sieb- zehn Zeilen. — An Pergamentstreifen Siegel: 1. (Heinrich von Sulmingen) 4. (Berchtolt vom Stein) und 5. (Wallher vom Stein) in Lederhüllen eingenäht, die übrigen fehlen, auch 6. (Heinrich von Schellenberg). Rückseite: «Hainrich von Sulmlingen gegen Diepoldten Grättern» (16.Jahrh.); «Vmb das Dorff Staff- langen» (17. Jahrh.); «laad N. 22 Stafflangen Fascic. lmi C. 1396» (18. Jahrh.); «B 214» (Blei, 19. Jahrh.); «1211» (blau, modern). 1 Sulmingen, ssw. von Laupheim BW. 2 Stafflangen, Stadt Biberach. 3 Aichhain bei Reinstetten, onö. von Biberach.
        

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