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zit», daher stellte er fest, und gebe sein Wort, dass zu seinen und seines Bruders Zeiten stets üblich war, dass ein Pfarrer von Ummen- dorf in der Kirche zu Schweinhausen nicht mehr schuldig sein sollte, als in jeder Woche eine Messe, an welchem Tag es ihm passe und auf der Burg zu Schweinhausen las er auch ab und zu eine Messe, aus Gefälligkeit und nicht von rechtswegen, wie ein Burgvogt dem Pfarrer aufladen möchte. Original im Hauptstaatsarchiv Stuttgart B 481 Kloster Ochsenhausen n. 1193. — Pergament 14,7 cm lang X 24,4, Plica 1,2 cm. — Enfache Initiale über neun Zeilen. — Stück der Plica herausgerissen, Pergamentstreifen und Siegel Heinrichs von Schellenberg fehlen. Rückseite: «Nota von der mess ze swainhusen et vmendorf» (15. Jahrh.); «Vrkhundt welcher massen ein Pfarrer Zue Vmbendorf wochenlich Mess Zue halten verbunden sein soll Anno etc. 1376 B» (17. Jahrh.); «Parochus Vmmendorffensis sacrum unicum faciat singulis hebdomadibus in capella Schwainhausen 1376 N 9» (17. Jahrh.); «B N. 1» (17. Jahrh.); «88/EB» (17. Jahrh.); «Cista XIX S. 2 n. 1 Fase. V.» (17. Jahrh.); «23.18.194» (Blei, 19. Jahrh.); «1193» (blau, modern). Abschrift des 17. Jahrhunderts im Hauptstaatsarchiv Stuttgart B 481 Kloster Ochsenhausen n. 1193 beiliegend. Regest: Büchel, Regesten zur Geschichte der Herren von Schellenberg V, Jahrbuch d. Hist. Vereins f. d. F. Liechtenstein 1906 S. 80, n. 857 (nach Reperto- rium von Ochsenhausen im Hauptstaatsarchiv Stuttgart; irrig statt Lutrach «Hohentann». Erwähnt: Büchel, Geschichte der Herren von Schellenberg, Jahrbuch d. Hist. Vereins f. d. F. Liechtenstein 1907 S. 65 (ohne Nennung Ulrichs von Schellenberg). 1 Heinrich III. von Schellenberg-Ummendorf, Begründer der schellen- bergischen Herrschaften Hohentann und Wagegg. 2 Lautrach LK Memmingen B. 3 Ummendorf, sö. von Biberach; nach dieser Zeugensage eine der frühe- sten Erwerbungen der Schellenberger in Oberschwaben, 4 Schweinhausen, sö. von Biberach. 5 Ulrich von Schellenberg, Bruder Heinrichs III. von Schellenberg- Ummendorf, von Büchel nicht erwähnt und nicht in die Ahnentafel (Jahrbuch d. Hist. Vereins f. d. F. Liechtenstein 1907 S. 63) aufgenom- men. Er nennt als Söhne Heinrichs II. (S. 61) nur Johann und Hein- rich HI.
        

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