— 315 - 261. 1356 Oktober 27. Ulrich von Schellenberg1 Ritter Virich von Schellenberg 
Ritter») und seine Frau Anne von Ellerbach- über- geben dem Kloster Rot3 zu einer ewigen Stiftung für ihr, der Vorfahren und Nachkommen Seelenheil das Widum, die Kirche und den Kirchen- satz oder das Patronatsrecht zu Kirchberg4 zwischen Erolzheim und Balzheim, dazu den dortigen Zehent mit allen zugehörigen Rechten und Nutzen zu Kirchberg und Sinningen5 oder anderswo. Dies geschieht mit Zustimmung «vnsers svns Eglins von Schellenberg6 der kierchherr ist gewesen der selbvn 
kierchvn» zu Kirchberg. Original im Hauptstaatsarchiv Stuttgart B 486 Kloster Rot n. 30 a. — Pergament 23,0 X 31,3, Plica 1,6 cm. — Sorgfältige Initiale bis zum oberen Rand über 20 Zeilen. — Es hängen an Pergamentstreifen drei Siegel: 1. (Ulrich von Schellenberg), rund, oberer Teil fehlt, 3,8 cm, dunkelgraugrün, abgewetzt, Spitz- ovalschild mit zwei Querbalken (Schildhaupt und Mitte), Umschrift: ICI DE SCHELLEB — 2. (Anne von Ellerbach) rund, 3,2 cm, graugrün, zwei Spitzoval- schilde nebeneinander, re. zwei Querbalken (Mitte und Spitze), Ii. undeutlich, wohl geviertet, Umschrift: + S ' ANNE DE SChELLENBERCh - 3. (Egli von Schellenberg) rund, 3,5 cm, grüngrau, Spitzovalschild mit zwei Querbalken (Mitte und Spitze) zwei Schriftbänder ineinander; aussen: + S.EGLINI.D ' SCHELLENBG RECTOR - innen: + IN. KIRChPERG - Rückseite: «kauffs ze kirchberg vnd gotgab. (gestrichen, 16. Jahrh.); «Von Vlrichen Schellenberg vmb die widen vnd Jus patronatus ze Kürchberg Vnnd Synningen anno 1356» (17. Jahrh.); «ad litt. Gotsgaabbrieff : C» (um 1700); «Kürchberg Lad N 45 :N: fascic. 2dus No. 2» (18. Jahrh.); «30a» (blau, modern). Abschrift auf Papier im Hauptstaatsarchiv Stuttgart, beiliegend. Erwähnt: Das Königreich Württemberg (Stuttgart 1907) Bd. 4 S. 35. 1 Ulrich 11. von Schellenberg-Wasserburg, Murquards II. Sohn. 2 Ellerbach LK Dillingen B. 3 Rot bei Biberach. 4 Kirchberg a. d. Iiier, onö. von Biberach. 5 Sinningen, Tochterkirche von Kirchberg. 6 Egli von Schellenberg, Sohn Ulrichs II.
        

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