Ritzung. Die auf diesem Knochen dargestellten Ritzungen scheinen kei- nen speziell ornamentalen Charakter zu haben. In diesem Sinn ist er auch kaum mit den regelmässig geschnitzten und verzierten Beinleisten aus Bau I vom Krüppel (H.-J. Kellner in JBL 65, 1965, Tf. 3) zu ver- gleichen. Bestenfalls könnte es sich um ein Übungsstück handeln. Aber auch eine andere Zweckerfüllung kann man sich vorstellen, wie zum Beispiel eine Art Besitzregister. Sicherlich ist es aber keine Ritzspielerei. Geeignete Parallelen zu diesem Stück fehlen, sodass auch keine genaue Datierung möglich ist. Am ehesten kämen die Eisenzeit oder die spät- römische Epoche in Frage. Jakob Bill 308
        

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