Fund eines verzierten Knochens «Auf Krüppel» ob Schaan Fast jährlich werden nun aussergewöhnliche Funde «Auf Krüppel» gemacht. Dies zeigt doch deutlich, dass die Kuppe und die nähere Um- gebung noch manches verborgen hält. Am 29. Juli 1980 hat Erich Ospelt aus Vaduz einige Meter östlich des römischen Turmes Finder- glück gehabt: sein für Bodenfunde geschärftes Auge sichtete einen Knochen im Gelände. Nach der Reinigung stellte es sich heraus, dass das Objekt mit feinen eingeritzten Linien versehen ist. Das Knochen- fragment besteht aus zwei zusammengeklebten Stücken; ein Ende fehlt. Es ist die proximale Hälfte eines Radius dexter von Schaf oder Ziege (freundliche Bestimmung von lic. phil. I U. Müller). Schaan «Auf Krüppel». Knochen mit Ritzmustern. M 1:1 Auf der Breitseite ist durch Schrägschraffen kreuzweise angeordnet eine kurze Rhombenreihe gezeichnet, die sich gegen die Bruchstelle hin in unartikulierte Linien auflöst. (Abb.) Die Linien sind meist ein bis zweimal nachgezogen worden und decken sich an manchen Stellen nicht ganz. Beide Schmalseiten sind mit Kerbreihen versehen, die eine be- steht aus vier parallelen Strichen in fast regelmässigen, die andere aus deren fünf in unregelmässigen Abständen. Die hintere Breitseite trägt lediglich eine vereinzelte, in keiner Beziehung zu den anderen stehende 307
        

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