Von 1822 bis zu seinem Tod 1838 wirkte in Balzers Pfarrer Josef Anton T h e u i 11 e . Er war 1786 in Glums geboren, amtete nicht eben glücklich als Pfarrprovisor in Bendern 1816 — 1822. Die Ver- mutung liegt nicht fern, dass Theuille als Landsmann und Freund des bedeutenden bischöflichen Kanzlers Johann Josef Baal die Pfarrei Balzers erhielt und dafür dem hohen Gönner in Chur besonders ver- bunden blieb. In voller Grösse steht heute noch der dominierende Eckturm «Marsöl» mit der bischöflichen Kapelle, der Bibliothek und dem be- deutenden Archiv. Das Schloss selbst war im Lauf der Zeit bis 1636 aus verschiedenen Einzelhäusern zusammengewachsen. Mit Nachdruck ver- langte sogar Rom, dass der neuernannte Bischof Johannes Flugi von Aspermont die Residenz wieder in bauliche Ehren zu bringen habe. Er und sein Nachfolger liessen den eindrucksvollen Nordtrakt errichten, der neben grosszügigen Gemächern den zweigeschossigen «Rittersaal» einschliesst. Der bischöfliche Hof in Chur. Nach einem Stich von Hablitschek. 19. Jahrhundert. 280
        

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