folge im Anfangsstadium dieser Krankheit (vgl. zusammenfassende Darstellung bei REID 1976). 5. 3. Pilze an Holz als Dekorationsobjekte Die Fruchtkörper einiger Holzpilzarten, ganz besonders von Porlin- gen, eignen sich aufgrund ihrer Farben, ihrer fächerförmigen Gestalt und ihrer ledrigen Konsistenz, die dem Pilz auch nach dem Trocknen die Form behält, für die Bereicherung von Trockengestecken. Verwen- dung dafür können Daedaleopsis confragosa und D. tricolor, Daedalea quercina, Fomitopsis pinicola, Ganoderma lucidum (bzw. Sippen der «/wcidwra-Gruppe» wie die in Liechtenstein nachgewiesene G. atkin- sonii), Polyporus varius, Piptoporus betulinus, Stereum subtomentosum sowie gut durchgetrocknete und vergiftete Exemplare von Trametes versicolor, T. hirsuta und Pycnoporus cinnabarinus finden. Auch für Schaufenster-Dekorationen können diese Fruchtkörper herangezogen werden. Für die Jägerschaft als Konsolen für Tierpräparate aber auch als Konsolen für Blumentöpfe u. ä. eignen sich die holzigen, mehrjährigen Fruchtkörper des Zunderschwamms (Fomes fomentarius), von Fomi- topsis pinicola, Phellinus igniarius und Ph. hartigii, aber auch frisch gesammelte und gut durchgetrocknete Hüte von Ganoderma appla- natum, Piptoporus betulinus, Daedaleopsis confragosa und Daedalea quercina. Von Chlorosplenium aeruginascens befallenes und grün gefärbtes Holz wurde früher gerne für Holz-Einlegearbeiten verwendet (FREN- ZEL 1928). 5. 4. Sonstige Verwendungsmöglichkeiten Die in Scheiben geschnittene und mit Salpeter getränkte Trama des Zunderschwammes (Fomes fomentarius) wurde früher als Zunder ver- wendet. Dieser Zunder wird heute noch mancherorts im Alpenraum zur Vertreibung von Stechmücken und Fliegen zum Glosen gebracht. In Rumänien werden heute noch extrem leichte Hüte aus Zunder her- gestellt (vgl. WAGNER 1974). Die elastische, weiche Trama frischer Birkenporlinge (Piptoporus betulinus) wird in der Volkskunst verwendet (LOHWAG 1956). (115) 249
        

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