ren Fruchtkörper erst nach dem Fällen des Wirtsbaumes an Strünken und Wurzeln erscheinen. Verbautes Tannenholz wird häufig von Gloeophyllum-Arten befal- len, die im Inneren von Brettern und Balken eine aktive Braunfäule hervorrufen. Ein solcher Befall wurde z.B. an den Torfhütten im Rug- geller Riet festgestellt. Auch die restlichen, oben angeführten Arten, können teilweise an verbautem Holz, meist an liegenden Tannenstäm- men und -ästen in den Wäldern gefunden werden. Das Vorkommen von Hericium erinaceus an Tannen (eher an Buchen!) ist fraglich, konnte aber aufgrund fehlender Substratbelege nicht ausgeschlossen werden. Larix decidua (Lärche) Die Lärche ist in den liechtensteinischen Wäldern mit nur 3 % An- teil an den Holzarten vertreten, wird aber mit Vorliebe für Holzbauten und -konstruktionen herangezogen. Folgende Pilzarten wurden an Lärchenholz gefunden: Antrodia seriales Lentinus lepideus Coniophora puteana Lycoperdon pyriforme Exidia pithya Peniophora pithya Fomitopsis pinicola Phaeolus schweinitzii Gloeophyllum abietinum Schizophyllum commune Gloeophyllum sepiarium Stereum sanguinolentum Gloeophyllum trabeum Trametes versicolor Heterobasidion annosum Trichaptum abietinus Laetiporus sulphureus Tyromyces caesius Die Lärche ist dank ihrer starken Borke und des harzreichen Kern- holzes sehr resistent gegenüber Pilzbefall. Ältere und verletzte Bäume werden dagegen von einer Reihe von Wurzel- und Wundfäulepilzen be- fallen. In subalpinen Lärchenarealen tritt mitunter häufig der Schwefel- porling (Laetiporus sulphureus) auf, der zu Windbruch führt und das Holz vollständig entwertet. Auch Fomitopsis pinicola kommt in Liech- tenstein an Lärchen vor, ferner die Wurzelfäuleerreger Heterobasidion annosum und Phaeolus schweinitzii. An verbautem Lärchenholz finden wir hauptsächlich Gloeophyllum- Arten. Sehr häufig erweisen sich selbst Schutzanstriche mit fungiziden 220 (86)
        

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