P. mori dürfte rheinaufwärts bis in das Trockengebiet um Chur vor- dringen, das sich bekanntlich durch eine Reihe von xerothermophilen Pflanzengesellschaften auszeichnet (vgl. Seite 16 f.). H. SEITTER hat diesen Porling (nach einer schriftlichen Notiz) in der Ostschweiz zwi- schen Haldenstein (Kt. Graubünden, ca. 4 km nördlich von Chur) und Sargans (Kt. St. Gallen) dreimal gefunden, und zwar «immer auf am Boden liegenden Eschenästen». Eschen und Nussbäume zählen zu den häufigsten Wirten in Mittel- europa. Im Ruggeller Riet dagegen kommt P. mori auffallend häufig an abgestorbenen Zweigen und Stämmchen von Faulbaum (Frangula alnus) vor. Polyporus squamosus (HUDS.) ex FR. — Schuppiger Porling Fundorte: Balzers, Ellhorn, 670 u. 635 m (B 25): 
lebd. Fagus sylvatica-Stamm, EW 1980-08-/, Li 368, 371. — Triesen, am Lawenaweg, 1090 m (F 
22): Fagus sylvatica-Stamm, EW 1980-08-/, Li 369. Wundparasit und aktiver Kernholzzerstörer an verschiedenen Laub- hölzern; Weissfäuleerreger. Die riesigen Fruchtkörper können bis zu 60 cm breit werden. Polyporus umbellatus (PERS.) ex FR. — Eichhase Fundort: Balzers, Ellhorn, ca. 650 m (B 
25): Fagus sylvatica-Wurzel, RW 1980-08-16, schriftl. Mitt. Eine seltene, doch auffallende, vielhütige Porlingsart, die als essbar gilt. Sie parasitiert mit Vorliebe an Wurzeln oder im Stammfussbereich von Eichen und Buchen. Polyporus varius FR. — Löwengelber Porling Fundorte: Von RICK (1898b) 
als «Polyporus elegans (BULL.) FR.» an Weide im Saminatal angegeben, von MURR (1920) als «P. nummularius Wallr.. . an abgefallenen Ästen am Wildschloss bei Vaduz». — Ruggeller Auenwald, Kanalmündung, 430 m (E 2): 
abgestorb. Alnus incana-Stamm, MFB + SP+WZ 1980-03-01, Li 241. — Vaduz, Profatschengwald, 1190 m (F 15): 
liegd. Fagus sylvatica-Ast, MFB + SP 1980-09-28, Li 408. Saprophyt und aktiver Weissfäuleerreger an Laubholzästen und -Stämmen, gelegentlich auch Wundparasit. In den Bergwäldern gerne an herabgefallenen Buchenästen. (75) 209
        

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