Weit verbreiteter Saprophyt und Braunfäuleerreger an Nadelholz. Als Zerstörer von Holzkonstruktionen auch von wirtschaftlicher Be- deutung. Panus conchatus (BULL, ex FR.) FR. — Birken-Knäuling Fundorte: Von MURR (1922) bei Planken, Maiensäss angegeben (leg. C. PÜMPEL). — Eschen Lindholz, 600 m (F 
6): Fagus sylvatica, häufig, RW, schriftl. Mitt. Saprophyt und Schwächeparasit an Laubhölzern, Weissfäuleerreger. Meist an Buchenstrünken. Phyllotopsis nidulans (PERS. ex FR.) SING. — Orangeseitling Syn.: Agaricus nidulans PERS. Fundort: Von RICK (1898 b) «An Laubholz» im Saminatal angegeben. Seltener Saprophyt an Nadelholz-Strünken (vgl. Abb. bei ENDERLE &LAUX 1980: 43). Die Wirtsangabe von RICK 1. c. ist zweifelhaft. Pleurotus columbinus QUEL. ap. BRES. — Taubenblauer Seitling Fundort: Auenwald zw. Bendern und Schaan, ca. 445 m (B 9): an 
cf. Salix alba, RW 1979-02-11, schriftl. Mitt. Saproparasit an Nadelholz und nach MOSER (1978) nur selten an Laubholz. Polyporus arcularius (BATSCH.) FR. 
f Fundort: RICK (1898 b): «An Laubholz. Saminathal.» Diese Angabe sei nur der Vollständigkeit halber angeführt, da ältere Angaben zur Gattung Polyporus s. str. aufgrund zahlreicher Verwechs- lungen und Synonyme revisionsbedürftig sind. Ein Beleg lag dem Autor nicht vor. Aufgrund der naturräumlichen Verhältnisse ist das Vorkommen dieses leicht thermophilen Pilzes in Liechtenstein durchaus zu erwarten, wenngleich eher im Rheintal. Polyporus badius (PERS. ex S. F. GRAY) SCHW. — Schwarzroter Porling Fundort: Von RICK (1898 b) 
als Polyporus picipes FR. «An Weide» im Saminatal angegeben. (73) 
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