Weissfäuleerreger in abgestorbenen Ästen und Stämmen von verschie- denen Laubhölzern (nach CARTWRIGHT& FINDLEY 1958), gele- gentlich auch Wundfäuleerreger an stehenden Stämmen. Im Alpenraum gerne an Erlen. Weltweit verbreitet, doch im allgemeinen nicht sehr häufig. Hypoxylon crustaceum (SOW.) NKE. Fundort: Von RICK (1903) 
an Fagus im Saminatal angegeben. Hypoxylon effusum NKE. Fundort: Von RICK (1903) 
an Salix im Saminatal gefunden. Hypoxylon fragiforme (PERS. ex FR.) KICKX — Kohlebeere Syn.: H. coccineum BULL. Fundorte: Balzers, Ansstein, 800 m (D 24): 
liegd. Fagus sylvatica-Ast, WZ 1979-09-06, Li 10b..— Balzers, Forst N Badtobelrüfe, 520 — 530 m (E21): abge- storb. Corylus avellana-Siamm, HS 1979-10-01, Li 43. — Triesen, unter dem Magrüelstein, 500 m (E 22): 
liegd. Fagus sylvatica-Ast, MFB + SP 1979-11-17. — Gamprin-Bendern, Auenwald, 440 m (C7): Totholz, EW 1980-02-/. — Balzers, Grashalde, 500 m (D 24): 
liegd. Fagus sylvatica-Ast, EW 1980-08-/, Li 375. — Vaduz, Profatschengwald, 1190 m (F 15): 
liegd. Fagus sylvatica-Stamm, MFB + SP 1980-09-28, Li 407 b. Ein häufiger Saprophyt an liegenden Laubholzstämmen, hauptsäch- lich an Fagus sylvatica. Von H. SEITTER in Liechtenstein auch an Corylus avellana gefunden (s. o.). Einer der Erstbesiedler von abgestor- benem Buchenholz, an dessen Verstockung er sich beteiligt (vgl. BUTIN & ZYCHA 1973). Vielfach in Gesellschaft mit anderen holzabbauenden Pilzen, besonders mit Trametes- und Stereum-Arten. Hypoxylon fraxinophilum POUZ. Fundort Vaduz, Zipfelwald, 590 — 600 m (E13): 
liegd. Fraxinus exelsior-Ast, EW 1980-02-/, Li 252 c. Ein mitunter häufiger Saprophyt an abgestorbenen Eschen-Ästen. Hypoxylon fuscum (PERS. ex FR.) FR. Fundort: Schaan, Auenwald N Rheinbrücke, 445 m (B 12): 
abgestorb. Alnus incana-Stamm, WZ 1979-12-09, Li 162 (vgl. 
auch Diatrypella favacea, S. 27). Saprophyt an Erlenhölzern, auch an Hasel. In Liechtenstein sicher weit verbreitet. (25) 159
        

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