Vorwort Im Juli 1979 hatte mir mein Freund Mario F. BROGGI, Forsting./ ETH • aus Friesen, zwei Pilze zugeschickt, die er im Ruggeller Riet an abgestor- benem Faulbaum (Frangula alnus) gefunden hatte. Es handelte sich um den Milchweissen Eggenpilz (lrpex lacteus) und den Wabenporling (Polyporus mori). Polyporus mori erregte meine Aufmerksamkeit, da es sich dabei um eine nicht häufige, thermophile Art handelt, deren Vor- kommen im mittleren Alpen-Rheintal nicht ganz in meine damaligen Vorstellungen über die naturräumlichen Gegebenheiten in Liechtenstein passte. Angeregt durch diesen bemerkenswerten Fund und von Mario BROGGI ermuntert begann ich mich näher mit der 'Naturgeschichte dieses kleinen Landes zwischen Österreich und der Schweiz zu befassen, und gerne nahm ich die Einladung an, die «Holzpilze» Liechtensteins zu bearbeiten. Dabei sollten wir eine ungewöhnliche Methode anwenden: Nach meinen schriftlichen oder fernmündlichen Anleitungen wurden von Mario BROGGI und seinen Mitarbeitern sowie einer Anzahl von weiteren Naturfreunden aus dem Fürstentum und den angrenzenden Gebieten Pilze an Holz gesammelt, herbarisiert und zur Bestimmung zu mir nach Graz geschickt. Auf diese Weise sind fast 500 Belege zustande gekommen, die nun dem künftigen Naturmuseum in Vaduz übergeben werden können. Durch eine Reihe von eigenen Exkursionen in ver- schiedene Gebiete Liechtensteins wurden die so erworbenen Kenntnisse ergänzt und vertieft, so dass eine umfangreiche Darstellung der holz- abbauenden Pilze im Fürstentum vorgelegt werden kann. Diese Arbeit hätte ohne die Hilfe und den ständigen, uneigennützi- gen Einsatz von Ing. Mario F. BROGGI nicht bewerkstelligt werden kön- nen, weshalb ich ihm an erster Stelle zu besonderem Dank verpflichtet bin. An der Sammeltätigkeit haben sich ganz besonders Herr Wolf gang ZANGHELL1NI, Schaan, Frau Edith WALDBURGER, Buchs, Herr Ing. Georg WILLI, Vaduz, Herr Dr. h. c. Heinrich SE1TTER, Sargans, Herr Rudolf WIEDERIN, Mauren, Herr Jean-Pierre PRONGUE, Buchs und Herr Bernhard SEGER fr., Schaan, beteiligt, wofür ich Ihnen herzlich danken möchte. Herrn WIEDERIN und Herrn PRONGUE danke ich ganz besonders für die Überlassung unpublizierter Funddaten. (5) 
139
        

Nutzerhinweis

Sehr geehrte Benutzer,

aufgrund der aktuellen Entwicklungen in der Webtechnologie, die im Goobi viewer verwendet wird, unterstützt die Software den von Ihnen verwendeten Browser nicht mehr.

Bitte benutzen Sie einen der folgenden Browser, um diese Seite korrekt darstellen zu können.

Vielen Dank für Ihr Verständnis.