VORWORT Fürstl. Rat Josef Büchel, Triesen, benachrichtigte Mitte Mai 1980 den Historischen Verein, dass die Kulturkommission von Triesen damit beschäftigt sei, die Quelle zum ehemaligen Bad Vogelsang neu zu fassen und das Wasser mit einer Rohrleitung zum Badplatz zu führen. Anlässlich eines Augenscheins zeigte es sich, dass vom Mauerwerk des früheren Badhauses fast nichts mehr zu sehen war. Da das Bad jahrhundertelang in Betrieb und somit für unsere Region von Bedeutung gewesen war, fand sich die Denkmalschutzkommission der Fürstlichen Regierung bereit, die Mittel für eine Freilegung der noch teilweise sich abzeichnenden Fundamente zu bewilligen. Eine Equipe des Landesbau- amtes unter der Leitung von Werner Batliner führte die Grabungen so weit durch, dass der Standort des Hauses eindeutig festgelegt werden konnte. Die bei der Grabung gefundenen Scherben stammen durchwegs von Gebrauchskeramik aus dem 17. und 18. Jahrhundert. Das Funda- ment wurde vom Geometeramt unter der Leitung von Ing. Dusan Neu- wirth vermessen und in eine Karte eingezeichnet. Die Kulturkommission Triesen ergänzte und konservierte in freiwil- ligem Arbeitseinsatz die Fundamentmauern und errichtete auf der West- seite des ehemaligen Gebäudes einen Brunnen, in den heute das schwe- felhaltige Wasser der Badquelle fliesst. Bad Vogelsang wird schon zu Anfang des 17. Jahrhunderts urkund- lich erwähnt. Seinem Wasser wurde heilende Wirkung zugeschrieben, und es wurde hauptsächlich zu Pestzeiten aufgesucht. Josef Büchel hat die Geschichte des Bades 1942 in einer Mono- graphie dargestellt, die wir nachstehend abdrucken. Für den Nachdruck in unserem Jahrbuch hat er seine Ausführungen mit Quellenangaben versehen. Felix Marxer 113
        

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