Niebgarten, zu Finken, Maienweiler, Wiggereute, zu Rembraz- hofeu, Sommersriet, Schmidberg, Güter zu Au, Baiums, Unter- Riebgarten (dieses gibt 10 Sch. Pfg., 2 Heuer, 2 Schnitter und 1 Mader), zwei Höfe daselbst, Güter in der Lachen, '/^ Hof zu Brunnen, Güter zu Hellenbach, Adelharzhofen (5 Sch. Pfg.), den Mostacker zwischen der Burg und Hellenbach, den Tachen- acker, aus dem Gütchen in Freibolz 1 Scheffel Haber und 20 Pfg., die Mühle zu Eberharz, Güter zu Jmmenriet und zu Zell, ein Haus daselbst, verschiedene Lehen und das Haus zu Kißlegg, in dem er selbst wohnte; — serner folgende Zehnten: Den Groß- uud Kleinzehnten zn Zaisenhosen, zu Reiprazhofeu, zu Wolfenriet. zu Wolfgelts, zu Riebgartcu, den Zehnten zu Wiggenreite, den großen Zehuten zum Seehaus, den kleinen Zehnten zu Summersriet, den großen Zehnten zu Weitershosen; — ferner Recht an den Hofstatt- (Häuser) Zehnten zu Wainwilcr, Summersriet, Fische- reute, zum Berg, zu Weitershofen, zu Wolfenriet, Oberhorgen, Wolfgelts, Eberharts, Oppenrente uud Seehaus; ferner ca. 80 Leibeigene (Reg. 415). Im Jahre 1438 kanfte Ulrich von den Brüdern Kunz und Hans Vogler zu Waugeu das sog. Maiersgut um 400 Pfund Heller (Reg. 585). Die verschiedeneu Anstünde mit den Vettern zu Hüfingeu, an denen auch Ulrich beteiligt war, haben wir schon besprochen. In den Jahren 1440—1448 hören wir nichts über Ulrich; sehr wahrscheinlich war er in dieser Zeit in fremden Diensten außer Laudes. In der Karwoche 1448 finden wir ihn wieder zu Kißlegg. Da kaufte er vou Beuz Krüchlin in Kißlegg seine zwei Fischgräben auf dem Espen mit Zubehör um 45 Pfund Heller. Im folgenden Jahre hatte Ulrich einen Anstand mit dem Kaplan Wilhelm Seifried zn Kißlegg wegen Beköstigung der Bar- süßer von Lindau. Ulrich behauptete, der Kaplau habe die Pflicht, die Patres, wenn sie aus Almosensammlung kommen, was jähr- lich zweimal geschah, zu beherbergen und zu beköstigen, was der Kaplan nicht zugestehen wollte. Ein Schiedsgericht entschied, daß der Kaplan gehalten sei, den Patres Herberge und Kost, wie er sie selber habe, zu verabreichen. Den Wein hingegen, allfüllige Fische, die sie speisen nnd das Fntter für ihre Pferde müssen die Patres selbst bestreiten (Reg. 589).
        

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