39 — und Mürk II. den Burgfrieden zu Kißlegg vereinbarten, uud die Teilung der Burg vou Kißlegg und Güter vornahmen. Es fiel den beiden Marken (Mürk dem Alten und sinem snn) der später Wolfeggische Teil zu. Das Nähere darüber wurde obeu schou mit- geteilt. Am Freitag nach Christi Himmelsahrt 1386 reversierten Abt Konrad nnd Kouvent des Gotteshauses zu Rot'), daß der „erber, vest uud beschaiden man Mürk v. Schellenberg zu Kißlegg, des gotzhus besunder gut fründ durch got und durch besunder guad" — ihnen die Freundschaft erwiesen habe, ihnen Bürge zu seiu. Das Kloster verspricht den Märken von allen bisher ge- machten oder später noch ihnen zu machenden Bürgschasteu uud Gewührschafteu ledig uud los zu machen. Tüte das Kloster das nicht, so hätten Mürk uud seiue Helfer das Recht, dasselbe uach Belieben an Leuten und Gütern zu pfänden, mit und ohne Ge- richt, soviel und hoch, daß er oder seine Erben vollkommen schad- los gemacht seien. Vor dieser seiner Verpflichtung soll niemand das Kloster schützen, keine Sippschaft der Herren, oder der Städte, noch der Kloster.') Am 16. Oktober 1390 war uuser Kleinmärk Bürge für Ulrich v. Hvrningen, als er an das Kloster Salem das Dorf Bermatingen verkaufte (Reg. 223). Im folgenden Jahre verzichtete er mit seinen Vettern Tölzer III. und Märk II. ans die gemein- samen Ansprüche auf die vou dem Gute zu Baiums zu liefernden Fastnachthühner und zu leisteudeu Tagwerke. Endlich begegnen wir ihm zum letzteumale im Kloster St. Gallen am 1. Mai 1392. Da ließ er sich uud seiuem Sohu Mark IV. durch deu Abt Kuno das Lehen des Zehnten zu Zell im Dorf (Kißlegg) übertrageu, welches vordem Elsbeth und Adel- heid v. Kißlegg, Heinrich Ammanns sel. Töchter innegehabt hatten. Ebenso ließ er sein bisheriges Lehen auf seinen Sohn über- tragen. Diese Lehengüter, welche die Hälfte von Kißlegg aus- machten, waren: eine Hübe zu Wiggeureute, eine Hübe und ein Schuvpus zn Lutersee, der halbe Teil an der Fronmühle, drei halbe Huben zu Niederwinkeln, eine Hübe und ein Schuppus zu 1) Prämonstratenscr-Klostcr im O, A. Lentkirch, anno 1126 von Emma v, Wildcnbcrg ans Granbllndcn gestiftet. 2) Fürst!. Archiv Wolsegg Nr. 3868. Perg. Original; die Siegel weg.
        

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