— 30 — Ein „Adam Schellenberg" von Rötenbach bei Memmingen hatte Drohungen gegen das Kloster zu Rottweil ausgestoßen und mußte 1485 Urfehde schwören.') Am 25. Januar 1482 bekannte zu Innsbruck Andres v. Schellenberg, daß ihn der Erzherzog Sigmund zum Dieuer vou Haus aus mit 4 Pferden und Knechten, mit jährlichem Dienstgeld von 100 Gulden rhein. bis auf Widerrufen aufgenommen habe. Zeugen waren Kaspar v. Blumeneck und Heinrich Truchseß v. Wolhausen. Am 18. August 1498 bekannte zu Freiburg in Breisgau Andres v. Schellenberg, daß ihm Kaiser Maximilian für seine trencn Dienste ein Jahrgeld von 100 fl. auf Lebzeiten zugesichert habe, wofür er sich treulich innerhalb Schwaben zn dienen ver- pflichtet.') Am 20. Februar 1484 schrieb Erzherzog Sigmund vou Innsbruck ans an den Hochmeister des Deutschritterordens um die Zulassung des Hans v. Schellenberg an Stelle des verstorbenen Heinrich v. Frcyberg zu der Landkomthurei zu erwirken?) Nach zwei Jahren lehnte der Hochmeister des Deutschordcus die Zu- lassung des Hans v. Schellenberg zur Landkomthurei der Ba- ley des deutschen Ordens an 
der Etsch an Stelle des verstorbenen Heinrich v. Freyberg ab, weil Hans v. Schellenberg dem Orden ungehorsam 
gewesen sei/) Offenbar ein anderer Hans v. Schellenberg war vom 20. Januar 1490 bis 2. Juli 1501 Landrichter von Wolfrats- hausen und von 1494 bis 1497 auch 
Pfleger daselbst. Vom K.Juli 1502 bis 29. September 1503 war er Pfleger zu Pül bei Weil- heim?) Derselbe hatte 1492 vom Abte von Reichenau als Ver- treter seiner Frau die Mühle zu Jslikon als Lehen erhalten. An unserer liebeu frawen abend purilioationis 1485 be- kennt zu Innsbruck Jakob v. Schellenberg von Herzog Sigmund mit drei wohlgerüsteteu Pferden und Knechten auf Widerruf dienstbrieflich und eidlich verpflichtet worden zu seiu. Vereinbart 1) Stuttg. A..Reg. des Kl. Rottweil S. 820. 2) K. K. Stadthalt. Innsbruck, Schatzarchiv Lade 87, Nr. 5013 nnd 5163. ») Dasselbe Archiv, Kopialbiicher 2. Serie G. i>. 87. )̂ Dasselbe Archiv, Kopialbüchcr 2. Serie F. p. 224. 5) Obcrbair. Archiv, B. 26 S. 153 nnd 106.
        

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