— 12 — Wir treffen mm die Gebrüder v. Schellenberg öfters als Zeugen und Bürgen bei Käufen nnd Verträgen befreundeter Herren. Pautaleon und Marquard I. waren in dieser Eigenschaft anwesend, als am 24. Oktober 1342 ihr Vetter Heinrich v. Schellenberg-Lautrach an die ihnen verwandten Eberhart und Otto Truchsessen zu Waldburg Güter zu Aitrach uud Mooshauseu ver- kaufte. Pautaleon uud Marqnard waren 1350 tätig bei der Erb- schaftsteilung zwischen Otto Truchseß v. Waldburg und Georg v. Starkenberg aus Tirol. Alle drei Brüder waren am 27. Juni 1351 Bürgen für den Ritter Georg v. Starkenberg, als er an das Bistum Augsburg die Burg Rettenberg veräußerte. Tölzer II. und Marquard I. bürgten am 21. Juli desselben Jahres mit ihrem Bruder Hans v. Schellenberg-Lautrach für den Truchseß Otto v. Waldburg und dessen Frau Adelheid v. Retten- berg beim Verkaufe ihrer rettenbergischeu Besitzung an die v. Heimenhofen. Tölzer II- starb am 14. Februar 1354 Seine Gemahlin war Katharina von Rosenberg, die einem St. Gallischen Dienst- mauueugeschlechte vou Appeuzett eutstammte, das im Jahre 1337 gegen die Grafen v. Montfort-Bregenz und die Freiherren v. Ende eine Fehde siegreich durchfocht, wahrscheinlich nicht ohne kräftige Mithilfe Tvlzers. Katharina verzichtete am 18. September 1345 gegenüber ihrem Gläubiger Johann Schwarz auf ihre Rechte an das Gut aus deu „Sumern". Pautaleon uud Marquard I. waren im Jahre 1353 mit ihrem Neffen Marqnard III., des Tölzers Sohn, Zeuge bei Bei- legung eines Streites zwischen Stist und Stadt Kempten uud uoch im solgendeu Jahre, 16. Oktober 1354, überließen diese drei zum Heile ihrer und ihrer Voreltern Seelen der Kirchenpflege zu Kißlegg den Zehnten ab dem Acker genannt „im Krayenberg" (Reg. 544). Marquard I. starb nach 1357 und vor 1370. Pantaleon überlebte seine jungern Brüder. Noch zn Ostern 1354 bürgte er für Ulrich v. Schellenberg-Wasserburg; am 13. Juui 1356 war er Zeuge für das Kloster Weingarten und endlich am 12. Sep- tember 1357 siegelte er zu Weingarten eine Urkunde, durch die
        

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