XXVII tiger Schutzdümme am Nheiue, der vormals das angrenzende Land regelmäßig überschwemmte, begonnen werden konnte nnd hat hiedurch eine Lebensfrage des Landes einer glücklichen Lösung cntgegengeführt; im Jahre 1887 stiftete er einen „Wohltätigkeits- fvnds" mit der Bestimmung, daß dessen Zinsen jährlich solchen Humanitätszwecken, die innerhalb der Gemeindearmenpflege nicht leicht 
erfüllbar sind, zn dienen haben, insbesondere zur Unter- bringung und Heranbildung von Waisen, Blinden, Taubstummen, Lehrlingen, dauu zu Unterstützung vou Kur- uud Spitalbedürs- tigen, in momentane Not Geratenen n. dgl. Die Genehmigung der einzelnen Spenden hat 
er sich persönlich vorbehalten, ein Zeichen, wie sehr ihm eine gewissenhafte Verwaltung des Fonds am Herzen liegt; bisher sind beinahe schon 100,000 X als Zinserträgnis dieses Fonds im Sinne der edlen Absichten des Stifters verwendet worden. Abgesehen von den vielen Akten der Wohltätigkeit, die dem Land als Ganzem galten, gibt es dort keine Gemeinde, keine Pfarrei, keinen Verein, kein gemeinnütziges Unternehmen, denen der Fürst nicht gegebenen Falles seine Unterstütznug Hütte angedeihen lassen, von den vielen Privatpersonen zn schweigen, die seine werktätige Beihilfe in Bedrängnissen aller Art, bei Brandfällen, Ueberschwemmnngen, Hagel- schlägen, Vermuhrungen, Vernnglücknngen, Kraukheiteu oder aus son- stigeu überaus vielfältigen und durch eine Aufzählung gar nicht zn er- fchöpsenden Anlässen in der Form von Almosen, Gnadengaben, Grati- fikationen, Remunerationen, Erziehnngsbeitrügen, Stndieustipendien, Knrkostenbeiträgen,Krankheitskostenaushilfeu, Rangierungsbeiträgen, Gebührennachlässen, unverzinslichen Darlehen u. ä. m. erfahren hatten. Von deu durch die Munifizeuz des Fürsten neuerstandenen schönen Kirchen in Vaduz, Schacm und Ruggell haben wir bereits oben gesprochen und fügen nur noch bei, daß er iu jüngster Zeit mich
        

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