Werden von den Einnahmen per .... 1429. 08 die Ausgaben per 613. 13 abgezogen, so ergibt sich ei» Ucberschnß von . 815. 95 Nach Erledigung des geschäftlichen Teiles hielt Kanonikus Bnchel einen von der Versammlung sehr beifällig aufgenommenen Vortrag über die Besitznngserwerbungen des Klosters Alt St. Jo- hauu im Thurtal (Toggenburg) iu Liechtenstein. Da die betreffen- den Urkunden später iu unserem Jahrbuche veröffentlicht werden, mögen hier einige Daten genügeu. Im Besitze eines Teiles jener Güter, welche später die Benediktiner-Abtei Alt St. Johann inne hatte, war im 13. Jahr- hundert das Geschlecht der Vaistli. Die Vaistli stammten aus Nüziders uud hießen eigentlich „von Nüzidcrs" oder „von St. Viner" (von ihrem Stammsitze bei der Kirche St. Vinerius in Nüziders). Sie waren Dienstmannen der Grafen von Sargans- Vaduz, denen auch die Grafschaft Sonneuberg gehörte, deren Hanptort Nüzidcrs war- Diese Vaistli bewohnten in Vaduz jenes HauS, das mau jetzt „das rote Haus" ueuut und das später in den Besitz des Klosters Alt St- Johann kam- Dieses Haus wurde daher auch der „Vaistlihof" genannt. Die Vaistli besaßen im Jahre 1300 schon die Mareni uud den Weinberg unter ihrem Hofe. Sie kauften im 14. Jahr- hundert den Hof zu Furgs in Scharm und den Lämmerzehnten zu Triefen, sowie eine Wiese genannt Buschlina zu Vaduz. Sie lösteu von Heinrich v- Schönstein Besitzungen ein, welche die Vaistli früher au die v. Schönstein verpfändet hatten, vor allem den Zehnten zu Schaan, und kauften den Zehnten zu Vaduz. Auch die Säger zu Maieufeld uud Jörg Groß (Graß?) zu Vaduz wareu im Besitze dieses Zehnten gewesen. Nach dem Verschwinden der Vaistli im 15. Jahrhundert kam dieser Zeheut, der ein Lehen der Grafen von Werdenberg war, durch Erbschaft au die Hahn, Bürger zu Feldkirch, und von diesen nn die Jter zu Chur. Im Jahre 1505 traten die Jter den Kornzehntcn zu Schaan und verschiedene jährliche Gefalle aus anderen Gemeinden durch Tausch an einen Baptist Küster in Satteins ab. Dessen Erbe, Jörg Waibel von Satteins, nahm
        

Nutzerhinweis

Sehr geehrte Benutzer,

aufgrund der aktuellen Entwicklungen in der Webtechnologie, die im Goobi viewer verwendet wird, unterstützt die Software den von Ihnen verwendeten Browser nicht mehr.

Bitte benutzen Sie einen der folgenden Browser, um diese Seite korrekt darstellen zu können.

Vielen Dank für Ihr Verständnis.