Es handelt sich um die Interpretation früherer Ver- träge uud Vergleiche vou 1594, 1620, 1665 uud 1673. — Die Schellenberger werden in erster uud letzter Justanz ab- gewiesen. Orig. nnd Kopien im Ruggeller G.-A. (28). s282 1.794. Güterteiluug zwischen Eschen uud Gamprin. Die Teilung bezieht sich ans alles Gemeindeeigentnm an Wiesen, Anen, Feldern, Wäldern (Birsch, Liiidhvlz, Nütiwnld, Berg nsw.). Die Wnhrgrenze wird genan bestimmt uud die Eschuer von der bisherigen Pflicht, deu Gamprinern Steine auf ihre Wuhre zu führeu, entledigt. — Obmann Laudvvgt Wolf vou Fvrsteck. Orig. uud Kopie im Eschner 
G.-A. s283 1.794 uud 1795. Prozeßakten betreffend die Abteilung einer Au zwischen Ruggell und Gam- prin-Eschen. Es wird besonders darin Bezug geuvmmen auf ältere Urkunden von 1620, 1676 und 1678.' Original und Kopien im Ruggeller G.-A. (29). s284 1797 August 19. Vergleich zwischen Vaduz und Schaan. Die Wuhrlasten, Ried-nnd Waldfriedungen sind nach Maßgabe der Teilnehmer bei den Gemcindeteiluugeu (d. h. Vaduz 127, Schaan 146) zu tragen. 
Schaau soll die Wuhrsteine vvn der Dicdrüfe, Va- duz vvn der Mühlerüse nehmen. Original im Vaduzer G.-A. s285 1798 Dezember 14. Vergleich zwischen Eschen und Gamprin wegen strittiger Weid- atzungeu iu den Anen und Wäldern. Eschen überläßt an Gamprin das Atzuugsrecht iu der Ruggeller An, Gampriner Au, im Kratzernwald, im Boien und vou 1808 an ihren Auteil am „Schweinbogen". Gamprin überläßt an Eschen die Atzung in Nendeln, im Wald, Berg und Tal, auch in der herrschaftlichen Waldung. Ferner überläßt Gamprin an Eschen ins Eigentum seinen Anteil an der Royengaß, Ziegel- mahd, Fluxbüchel und Mühlemahd. — Für gemeinsame Atzung bleiben vorbehalten Aspen, Saluns nnd Eschncr Rente. Der Schns- uud 
Geistrieb soll sich au die fürstliche Wnldorduuug halten. Original nnd Kopie im Eschner G.-A. s28v 1891. Eschen und Ga m Prin marken im Benderner Aenle, weil die „Lisatläuder" iu Beuderu zur Gemeinde geschlagen wnrden.
        

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