— 156 — sind die Triesenberger schuldig alles Wald- uud Zimmerholz, so man im Schloß braucht, zu hauen und zu führen. Für jede Frohn gebührt ihnen statt des Marendt 6 kr. Unterzeichnet von der landesfürstl. Kommission. Vidimierte Kopie im Schaaner G.-A. (126). s237 1721 September 12. Fürst Anton Florian zu Liechten- stein ordnet an, daß das zu dem schwcib. Kreis zu stellende Kontingent von 20 Mann auf das Schloß Vaduz ver- legt werde. Die jährlichen Auslagen werden auf 982 fl. berechnet. Original im Schaaner G.-A. (128). s238 1721 Mai 9. Vergleich zwischen Balzers und Fläsch betreffend Weidrecht. Be- zieht sich auf das Wässerungsrecht iu der Urkunde vom 26. April 1661. Kopie im Balzner G.-A. s23» 1727. Gemeindsordnuug für Ruggell die „Gemeindsteilung" zc. betreffend. Die Gemeindsteilung darf weder verkauft noch versetzt werden uud fällt jeweils dem ältesten Sohne zu. — Fremde, die sich niederlassen, können gegen eine von der Gemeinde zu bestimmende beliebige Einkaufstaxe Bürger werden. Original im Ruggeller G.-A. 
(13). s21« 1727 Februar 18. Ruggell uud Sennwald einigeu sich auf der Ruggellerseite am Rheine eine Hintermarch zurückzusetzen. Kopie im Ruggeller G.-A. (12). 
' s211 1728 Juni 12. Bei dem Oberamte in Vaduz kommt zwischen den Unter- uud Oberdörflern von Triesen wegen Viehaufnahme und Besetzung ihrer Alpen ein Ver- gleich zustande. Die Alp Lawena wurde im Jahre 1659 durch eiuen Bergsturz schwer geschädigt, weshalb die Geuossame von Lawena (die Oberdörfler) Ersatz verlangte, der endlich nach verschiedenen Streitigkeiten durch eine obrigkeitliche Ent- scheidung vom 20. September 1718 zum Austrngc kam. Orig.-Perg. im Triesner G.-A. s242 Vergl. Jahrbuch II, S. 237 und 243 ff. und Klenze S. 36. 173«. Die Gemeinden Triesen und Vadnz vergleichen sich wegen der Einkaufstaxen der nach Triesen heiratenden Frauen. Taxe für solche aus der oberen Herrschaft 20 fl., aus der unteren Herrschaft 30 fl., aus dem Auslande 40 fl. Alles ohne Alpeinkauf. Original im Triesner G.-A. s213 Vergl. Jahrbuch II. S. 238 und Klenze S. 36. 1732 Februar 23. Eschen gewährt dem jeweiligen Pfarrer wie von altersher den Gemeindenutzen und erkennt die
        

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