— 128 — weite des Rheines gemessen. Sie betrug im 8. Maß 105 Klaster, im 9. Maß 111 Klafter. Orig.-Perg. im Triesuer G.-A. st07 Vergl. Jahrbuch II. S. S24. 1030 Oktober 24. Gras Franz Wilhelm vvn Hoheuems ver- kanst an Franz Raiuold, Stadtleutnant in Feldkirch ein Stück Wald iu Alpila (oberhalb Schaun) um 40 sl. Da- raus haftet außerdem ein Alprecht vvn 2 Psnnd Schmalz und 4 Pfund Käs. Original im Schaaner G.-A. (22). s108 1030 November 11. Christian Tschabrunn vvn Schaan verkauft an Franz Rainald Rat und Bürger in Feldkirch die Alp Alpila in Schaan um 116 Guldeu. Darauf haften als „Vvgelrccht" jährlich 2 Pfuud Schmalz und ein halber Käs. Original im Schaaner G.-A. (23) l 09 1031 August 2. Gras Franz Wilhelm vvn Hvhenems gibt seiueu 
Untertanen daS Recht, von dem jährlichen Schnitze von 1276 fl., den selbe ihm in 2 Terminen an Georgi und Martini abzustatten haben, vorerst die auf die Landschaften entfallenden Reichs- und Kreiskou- tributivueu uud Kammergerichts-Anlagen zu be- zahlen, dann aber die von ihm unter ihrer Bürgschaft bei der Stadt Feldkirch (12,200) uud dem Stifte 'Mehrerau (1000 sl.) ausgenommenen Darlehen zu zinsen und jährlich einen Termin von 200 fl. abzuzahlen uud ihm Rechnung zu legen. Es wird in der Urkunde eingangs bemerkt, daß während der uuu beendigten Schwedenkriege dieser Schnitz den Landschaften nicht abgefordert worden sei, wegen der großen Kriegsanslagen und weil sich selbe auch verpflichtete«, die Reichs- uud Kreiskoutributioneu zu übernehmen. Nuu der lang gewünschte Friede in Deutschland wieder erlangt sei, sollen die Untertanen (nach dem Vertrage von 1614) deu Schnitz wieder bezahlen, wogegen die Herrschaft die Reichs- und Kreisnnlageu zu bezahlen Pflichtig sei. Da aber der Gras und die Bürgen stetig getreten werden (von Feldkirch nnd Mehrerau), werde das oben beschriebene Abkommen mit diesem Rezesse getroffen. Orig. im Schaaner G.-Ä. (24). sllO Lergl. Kaiser S. 407 f. 1032 Februar 26. Die Gemeinden Schaan und Vadnz verkaufen den Triesenbergcrn ihr Erblehen und die Schnee- slncht hinter dem Gulmen „znm großen Steg" gelegen um 766 fl. und zwar iu den durch den Erbleheubrief vom Jahre 1352 und den Spruchbrief vom Jahre 1589 be- stimmten Marken. Vaduz uud Schaau verkauften, wie es in der Einleitung heißt, wegen der ihnen durch den Schweden-
        

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