- 126 — Uli Neßler und Hans Ritter, beide von Schellenberg einigen sich wegeu eines Wegrechtes im „Rouafeld". Landammann Sebastian Wagner siegelt. Orig.-Perg. im Schellenberger G.-Ä. (10) !M 1.K43. Teilung der Alp Valorsch zwischen Vaduz uud Schaan. Vaduz erhält das Hintere Valorsch (hinten gegen Gnschg ans dem Wäsle genannt) ins Eigentum. Kopie im Archiv der Vaduzer Alpgenvssenschaft. sM 1K43. Landammnun Adam Oeri entscheidet mit den „Zusätzen" die Klagsache vvn Vadnz und Schaan gegen Triesen- berg wegen „Uebertreibung" des Triesenberger Viehs aus die Vaduzer und Schaaner Alpen dahin: Kommt wieder eine „Uebertreibung" vor, so hat jedes Stück 1 Pfund Pfennig Bannschatz, bei Wiederholung 2—3 Pfund zu zahlen. Die alten Rechte sollen nach dem Erblehensbriefe in Krastbleiben, die Triesenberger („Wallisser") sollen aber zur Strafe künftig das Doppelte (also 16 Psd.) an Erbleheuzius au Vaduz und Schaan jährlich bezahlen. Der bisher gemeinsam benutzte Gemeindewald (auch Gems- wald genannt) wird verteilt. Kopie im Archiv der Vaduzer Alpgeuosseuschaft. 1K43 April 24. Auf Ausucheu der Gemeinde Gamprin ent- scheidet Zacharias Furtteubach zum Schregeuberg, Landvogt der Gras- und Herrschaften Vaduz uud Schellenberg, daß die Gemeinde befugt sei in der von ihnen durch eisrige Wuhr- bauten dem Rheine abgewonnenen Au 28 Gemeindeteile anszugebcu an die Hanshalter, welche „eigenen Ranch" haben und ihrer Wnhrpflicht nachkommen. Doch sollen diese Teile Gemeindegnt bleiben und dürfen also weder verkauft uoch versetzt werden. Original im Gampriner G.-A. sN8 Ki45 Jünner 19. Urteil des Zeitgerichtes in einer Klagsache von Eschen-Bendern gegen einige Nendelner wegen des Holzabfuhrrechtcs durch ihre Güter. Landvogt Zacharias Fnrtenbach siegelt. Original im Eschner 
G.-A. ' sili) Jänner 26. Hauptmann Zacharias Fnrttenbach zum Schregeu- berg, Landvogt der beiden Graf- und Herrschasten Vaduz uud Schelleuberg entscheidet mit den Spruchleuten in Streitigkeiten zwischen Ruggell uud Schellenberg. Die alten und neuen Briefe und Siegel sollen in Kraft verbleiben. Die Ruggeller, welche Land und Sand durch strenges Wnhren erwerben und erhalten müssen, sollen die laut Brief vom Jahre 1638 eingelegten Teile behalten nnd unbehindert von den Schellenberger» nach Feldrecht benutzen
        

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