— 118 — Vogt der Herrschaften Vaduz, Schelleuberg uud Blumenegg entscheiden in einer Wuh rstre it suche zwischen S chaan- Vadnz und Sevelen. Original im Schaaner G.-A. (10) s18 1568 April 28. Vergleich zwischen Eschen-Bendern und einigen Bürgern von Nendeln wegen eines von letzteren angesprochenen Stückes Wald am Berg „Nutzen". Juveual Kreder, Landvogt in Vaduz siegelt. Original im Eschuer G.-Ä. ' ftU 1373 Juni 10. Landvogt Juvcnal Kreder zu Vaduz cutscheidet einen Streit der Gemeinde Triesen gegen einige auf dem Guggerbvden seßhafte Trieseuberger wegen Wald- uud Hv lz g erech ti g keit. Orig.-Perg. im Triesner G.-A. s3v Vergl. den näheren Inhalt der Urkunde iiu Jahrbuch II S. 2<)ö ff. 1371 Jänner 21. Wuhrmarkenbrief zwischen S ch a an - Va - duz uud Buchs. Es entscheiden für den Rat von Glarns der Landvvgt der Herrschaft Werdenberg und Wartan Gabriel Sträli uud für Schaan-Vaduz der Laudvvgt der Herrschaften Vadnz und Schellenberg Juvenalis Kreder. Als Vertreter von Schaan-Vaduz erscheinen: Jakob Plenki, Heinrich Quader, Andreas Schierscher; als Vertreter von Buchs: Luzi Schwarz, Klaus Rorer uud Mathias Zogg. Original mit zwei Siegel im Schaaner G.-A. (11) s31 1378 Juli 15. Eschen-Bendern klagt gegen Plaut eu wegen der Eigentumsgrenze hinter Planken auf „Sareien", uuterhalb ..Gudelaueu" uud auf „Haueubvden". Der alte Spruchbrief von Siegmund von Brandis vom Jahre 14L1 wird als zurecht auerkauut. Gabriel Merkh, Uutervvgt der Herrschast Blnmenegg siegelt. Orig.-Perg. uud Kopie iu deu Gemeindearchiven vou Eschen, Gamprin und Planken. s32 1379 Februar 4. Jakob Plenki, Landammann der Grasschaft Vaduz beurkundet als Vorsitzender des in Escheu tageudeu Gerichtes, daß die Ruggeller wegeu der Rheiu bau- st flicht eu gegen die Schellenberger klagten. Die letzteren erklären, daß sie nach alten Briefen nnd Siegeln nur soweit znm Wuhren verpflichtet seien, als sie Grund und Boden hinter dem Wuhre haben. Nicht alle Haus- hälter der Gemeinde Schellenberg, sondern nur die betreffenden Grundbesitzer seien pflichtig. Im Schlnßnrteile wird bestimmt, daß die Schellenberger die seinerzeit vom Amte vorge- schriebenen Umlagen zu tragen haben und daß es iin übrigen bei den alten Herkommen und den alten Briefen bleiben solle.
        

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