— 113 - stein so zu setze«, daß °/s der Linie aus Seite der Buchser und aus Seite der Schaaner fallen. Datum Freitag nach St. Margaretentag. Original Pergam. im Schaaner G.-A. (4). s19 Vergl, Kaiser S, 314. 1493. Mauren. Andreas Schreiber, Ammnnn am Eschnerberg beurkundet von Gerichtswegen den Geschwornen der „Nach- purschaft" zu Schelleuberg ihr Recht, nach altem Her- kommen Bußen und Strafen zu erteilen. Datum Montag nach St. Martinstag. Originnl-Pergmn. mit Wachssiegel im Schellenberqer G.-A. (1) ' M 1494. Ragatz. Ulrich znm Krumer vou Uri, Landvogt im Sarganserland und Hans Brandis, Vogt zu Vaduz, legen einen Zwist zwischen Triesen und Wartau - Gretschins wegen der Auen bei. Datum Montag nach Fronleichnam. Original im Triesner G.-A. ^21 Vergl. Jahrbuch II. S. 174, wo der 
nähere Inhalt der Urkunde mitgeteilt ist. 1497 Mai 5. Freiherr Ludwig v. Brandis schlichtet einen Streit der Triesner mit den Wallisern am Berg wegen der gemeinsam benutzten Wuun uud Waid ob Vanolen. Original im Triesner G.-A. s22 Vergl. Jahrbuch II, S. 174 f., wo 
der Inhalt der Urkunde mit- geteilt ist und Klenze S, 29. 1497. Ludwig Freiherr von Brandis entscheidet als Obmann in dem schwebenden Streit zwischen „Raggell" und Schellenberg. Das klägerische Ruggell ist vertreten durch Klaus Oeri und Stefan Abberg, das geklagte Schellen- berg durch Hensli Graw uud Hug Knabenknecht. Man einigt sich dahin: Ruggell soll unterhalb, Schellenberg oberhalb der von der alten Schellenberg durch das Metzental bis zum Tüllers Boden gezogenen Marken zum Holzhauen und Viehtrieb berechtigt sein. In „Wassergusinen" und Kriegs- läufeu sollen aber die Ruggeller auch über die Grenze treiben dürfen. Ferner sollen die von Schellenberg keiu Recht haben, in der „Weidowen" zu „rüden" oder zu hauen. Endlich sollen die Schellenberger jährlich jeglicher 1—2 Tage selbst oder mit Mähne den Ruggellern wuhren helfen. Datum Montag vor St. Lorenzentag. Original-Pergameut mit dem Brandisischen Siegel im Schellenberger G.-A. (2) Vidimierte Kopie im Ruggeller G.-A. (2) s23 Vergl. Kaiser S. 315. 8
        

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