— 111 — Vidimierte Kopie (vom 14. Mai 1571 durch Graf Al- wig zu Sulz) im Triesner G.-A. (19 Wörtlich mitgeteilt und näher erläutert im Jahrbuch II S. 165 ff. Berg!. Klenze S. 15, 27 f. 1462. Ju dem Streite zwischen dem Schaauer- und Buch ser-Kirch spiel, in welchem schon in den Jahren 1458, 1459, 1460 und 1461 Sprüche erfolgt waren, ent- scheiden neuerdings der Bürgermeister und die Räte von Konstanz, daß der frühere Spruch (1458) des Obmanns Toeni Morgentag zu gelten habe, wonach die Mark zwi- schen Pradagros und der St. Katharinen-Kapelle bestimmt wurde. Datum Donnerstag vor dem Maitag. Orig.-Perg. im Schaaner G.-A. (1) sll Vergl. Kaiser S, 308 s. 1464. Die Späne zwischen Schaan und Buchs dauern sort. Graf Hugo von Montfort und Ulrich von Brandis entscheiden als Herren der streitenden Gemeinden, daß jede Gemeinde 7 ehrbare Männer zu wählen habe, diese sollen die Sache in die Hand nehmen und was die sprechen, dabei soll es bleiben. Datum Freitag vor Judica. Vidimierte Kopie im Schaaner G.-A. (2) Vergl. Kaiser S, 309. 1463. Die Kirchenpsleger von „Unser lieben Frauen-Ka- pelle" auf „Misö scheu" beurkunden, der Witwe Mar- garetha Schlegel den richtigen Empfang des Zehnten ab einem Gnt auf Misöschen (— Maseschen). Landammaun Dietrich Weinzierl von Vaduz siegelt. Orig.-Perg. mit gut erhaltenem Wachssiegel im Triesen- berger G.-A. (2) ' slZ Vergl. Jahrbuch II. S. 56. 1474. Siegmnnd Freiherr von Brandis entscheidet aus Ansuchen der beiden Gemeiudeu Schaan und Triefen über die Grenzen zwischen „Garetsch" (Gritsch) nnd „Vallülen" (Valüna): Vom ersten Markstein bei dem Ur- sprung des Brunnens auf den Stein bei der weißen Platte, dann rechter Hand weiter zu den anderen Marksteinen ge- rade bis auf den höchsten Spitz. Die Rechte der Gritscher zur Schneeflucht nach Valüna sollen wie von alters her gelten, d. h. sie sollen diese Rechte haben, so oft sie dem notdürftig werden. Datum Montag nach St. Ulrich. Vidimierte Kopie auf Pergament ausgestellt von Notar I. Beck von Thuengcn am 1. Juli 1601 im Schaaner G.-A. (3) s14 Vergl. Klenze S. 25 und 95 s.
        

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