Da jedes Rheinbundsmitglied genötigt war, bei Übernahme fremder oder feindlicher Kriegsdienste sein Land einem der jünge- ren Söhne zn übergeben, trat Fürst Johann zur Vermeidung von Schwierigkeiten seinem dreijährigen Sohne Karl, unter Vorbehalt der Vormundschaft für die Zeit der Minderjährigkeit desselben, die Regierung des Fürstentums ab. Als nach der Völkerschlacht bei Leipzig 1813 der Rheinbund zerfiel, übernahm Fürst Johann wieder für seine Person die Regierung des Landes und trat 1815 dem Deutschen Bnnde bei. Nach dem 183V erfolgten Tode Johanns I. kam sein ältester Sohn Fürst Alois II. znr Regiernng, während welcher das Fürsten- tum 1852 in den österreichischen Zollverband aufgenommen wnrde, in dem es fortan verblieben ist. Fürst Alois II. starb, 62 Jahre alt. am 12. November 1858, worauf der ältere seiner zwei Söhne, der damals achtzehn- jährige Fürst Johann II., der gegenwärtig 
regierende Fürst, zur Herrschast gelangte. Geboren am 5. Oktober 1846 zn Eisgrnb in Mähren, er- hielt er den Traditonen seiner Familie gemäß eine sorgfältige Erziehung, welche die in ihm schlummernden Gaben des Geistes und des HerzenS zu schönster Entfaltung brachte; eine Zeitlang besuchte er die Universität in Bonn, wo er in freundschaftliche Beziehungen zu dem hochbegabten Reichsgrafen Klemens von Westvhalen trat, 
der sich später, bis zu seinem am 26. Oktober 1887 allzufrüh erfolgten Ableben, als des Fürsten Generalbevoll- mächtigter nm die Verwaltung der fürstliche» Besitzungen große Verdienste erwarb. Wer sich über diese Besitzungen zu uuterrichten wünscht, der wird wohl am besten zn dem handlichen Werke des fürstlichen
        

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