Gefässe zerbrochen, zersplittert und verrieben worden. Es lassen sich also keine Gefässe rekonstruieren und die einzelnen kleinen Fragmente können am besten katalogmässig erfasst werden. Es wurde dabei eine Auswahl der aussagekräftigeren Stücke vorgenommen und so vorgegan- gen, dass eindeutig neolithische Fragmente vom bronzezeitlichen Mate- rial getrennt wurden, welches nach Verzierungselementen geordnet wurde. Allgemein kann über die Keramik gesagt werden, dass es sich haupt- sächlich um Vorrats- und Kochgeschirr handelt. Feinkeramik ist sehr selten und nur in kleinsten, meist unverzierten Fragmenten erhalten. In Färbung und Tonqualität entspricht die Keramik vom Sägaweiher durchwegs dem Material vom Borscht; dies gilt sowohl für die neolithi- schen wie für die bronzezeitlichen Fragmente. In ihrer Zusammenstel- lung kann die Sägaweiher-Keramik mit der von Rageth immer wieder definierten «bündnerischen Bronzezeitkeramik»1 verglichen werden: Es handelt sich dabei um «Gefässe mit zum Teil stark ausladenden Mündungen, abgestrichenen Rändern und häufig auch einem Wulst unterhalb des Randes; fingertupfenverzierte Ränder und Leisten; Kerb- ränder und gekerbte Wülste; fingernagelverzierte Leisten; einfache und doppelte Wulst Verzierung; ganze Wulstsysteme; Reihen und ganze Systeme von runden und länglichen Einstichverzierungen usw.—»2 Zeitlich ist die Sägaweiher-Keramik in Jungneolithikum, Früh- und Mittelbronzezeit einzustufen. Elemente der Spätbronzezeit tauchen nicht mehr auf. Steingerät S i 1 e x (Radiolarit und Hornstein) Pfeilspitzen 5 3,03 
    

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